Wer frühzeitig in die richtige Richtung steuert, wird von neuen, schärferen Richtlinien und Gesetzen nicht überrascht werden und dafür gerüstet sein. Nachhaltiges Wirtschaften schont außerdem Ressourcen und spart langfristig bares Geld. Aber: Wie handelt man als kleines oder mittleres Unternehmen nachhaltig und möglichst umweltschonend?

Produktionsmethoden kritisch prüfen

Man muss nicht gleich seine gesamte Produktion umstellen. Aber man kann sie selber kritisch prüfen oder Experten zu Rate ziehen. Schon der Einsatz umweltfreundlicher Materialien oder umweltschonender Technologien helfen dabei, Energie zu sparen bzw. umweltschädigende Abwässer und Emissionen zu vermeiden.

Lieferketten bewusst wählen

Um Lieferketten künftig nachhaltiger zu gestalten, muss man sich zuerst die Ist-Situation anschauen und einige Fragen beantworten: Woher kommen die verwendeten Rohstoffe? Welche Arbeitsmethoden und Unternehmensphilosophie haben die Partner, mit denen man zusammenarbeitet? Auch hier lohnt es sich, im ersten Schritt genügend Zeit und im zweiten möglicherweise sogar Geld zu investieren, um langfristig die richtigen Rohstoffe und Partner zu finden.

Energie effizient und sparsam nutzen

Verkrustete Strukturen aufzulösen und neue Wege zu gehen, kann sich positiv auf die Umwelt auswirken. Braucht man als kleines oder mittleres Unternehmen einen eigenen Fuhrpark? Oder ist es wirtschaftlicher und nachhaltiger, Management und Pflege der Dienstwagen an einen externen Profi auszulagern? Eine weitere Möglichkeit: Beim Strom auf Anbieter erneuerbarer Energien umsteigen. Oder: Selber Energie produzieren, etwa mithilfe von Solaranlagen oder durch die Nutzung von Abwärme.

Sich für nachhaltige Initiativen engagieren

Dafür gibt es viele Wege. Eine Kooperation mit sozio-ökonomischen Start-ups zum Beispiel kann eine Win-win-Situation schaffen. Die jungen Unternehmen gewinnen an Erfahrung und Kontakten, während man selber von den innovativen Ideen, der Kreativität und dem technischen Know-how einer solchen Partnerschaft profitiert. Auch eine finanzielle Beteiligung an nachhaltig handelnden Start-ups ist möglich. Ein anderer Weg ist das altbewährte Sponsoring. Für die richtigen Initiativen und Projekte eingesetzt, kann es Image und Kundenbindung fördern.