Zubereitung

Die Kaffeebohnen müssen eine hohe Qualität haben und in ihrer Mischung gut abgestimmt sein. Gängige Sorten sind Arabica und Robusta. Während der Arabica vielseitig einsetzbar und Standard bei Espresso ist, empfiehlt es sich, eine cremige Robusta-Mischung eher für Espresso als für einen Verlängerten zu wählen. Da beim Robusta nach dem Abkühlen ein erdiges und holziges Aroma entsteht, welches bitter ist, eignet er sich nicht so gut für Kaffee, den man langsamer trinkt.

Der richtige Mahlgrad und die Menge spielen bei der Zubereitung eine wesentliche Rolle. Sie sind verantwortlich für die Kontaktzeit des Kaffees mit Wasser. Wenn der Mahlgrad zu grob oder zu wenig Kaffee im Sieb ist, fließt das Wasser zu schnell durch, und der Kaffee wird zu dünn. Umgekehrt wird der Kaffee bitter, wenn das Wasser zu langsam hindurch fließt.

Die optimale Abstimmung für einen Espresso sind 25 bis 30 Milliliter Wasser, welches in 25 bis 30 Sekunden durch das Sieb fließt. Beim Verlängerten sind 80 bis 120 Milliliter Wasser und 20 bis 30 Sekunden die optimale Einstellung.

Servieren

Die Aromen kommen besser zur Geltung, wenn der Kaffee in einer vorgewärmten und dickwandigen Tasse gereicht wird. Bei der Milch zum Kaffee liegt die optimale Lagertemparatur bei 4 bis 8 Grad Celsius. Ein gutes Mischverhältnis für die klassische Milch zum Kaffee sind 60 Prozent Sahne und 40 Prozent Milch. Das ergibt eine gute Harmonie aufgrund des geschmackstragenden Fetts.

Für den Milchschaum sollte ausschließlich Milch verwendet werden, denn hier ist das Eiweiß der ausschlaggebende Inhaltsstoff. Es sollte immer nur einmal und so viel wie benötigt aufgeschäumt werden.

Beim Servieren sollte auf das klassische Glas Wasser zum Kaffee nicht verzichtet werden. Die Kaffeemaschine, ihre Komponenten und die Mühle müssen oft und gründlich gereinigt werden, um Bitterstoffe durch Ablagerungen zu verhindern.