Wer kennt das nicht: Auf dem Weg nach Hause noch schnell in den Supermarkt, schließlich braucht man noch ganz dringend dies und jenes für's Abendessen. An der Kassa dann das böse Erwachen. Das Portemonnaie ist leer, der nächste Bankomat wieder mal zu weit entfernt. In solchen Situationen ist bargeldloses Zahlen per Bankomat- oder Kreditkarte oftmals die einzige Rettung.

Ein gutes Beispiel, wie sehr wir tagtäglich schon auf bargeldlosen Zahlungsverkehr vertrauen. Ganz selbstverständlich, ohne ein zweites Mal darüber nachzudenken. Doch nicht nur an der Supermarktkassa ist die einfache Art des Bezahlens nicht mehr wegzudenken. Auch in Tourismus und Gastronomie setzt sich das Zahlen per Karte zunehmend durch. 

Bargeldlos im Tourismus

Auch oder gerade in der Hotellerie ist ein reibungsloser Ablauf ohne bargeldlose Bezahlsysteme nicht mehr möglich. Niemand trägt hunderte oder gar tausende Euro in bar mit sich herum, nur um eine Hotelrechnung bezahlen zu können. Besonders Kreditkarten nehmen in der gesamten Tourismusbranche als Zahlungsmittel einen hohen Stellenwert ein.

Doch nicht nur beim Begleichen der finalen Rechnung ergeben sich Vorteile. Bargeldloses Bezahlen fängt schon beim Kaffeeautomaten in der Lobby an. Denn meistens hat man gerade dann, wenn man den Kaffee am dringendsten braucht, keine passenden Münzen dabei. Kein Problem, einfaches Bezahlen per Karte ist immer öfter möglich.

Und sogar schon beim internen Betriebs-Catering kommen bargeldlose Zahlungssysteme zur Anwendung, um Mitarbeitern das lästige Mitführen von ausreichend Bargeld zu ersparen.

NFC als Chance für die Gastronomie

In der Gastronomie und bei Kleinbeträgen im Handel geht der Trend auch eindeutig hin zu NFC-Lösungen. Unter der Bezeichnung NFC (Near Field Communication) versteht man die Möglichkeit, kontaktlos, also ohne Unterschrift oder die Eingabe eines PIN-Codes, zeitsparend und unkompliziert bezahlen zu können. Bei Niedrigbetragszahlungen unter 25 Euro erfreut sich die NFC-Methode schon sehr großer Beliebtheit, da es schnell geht, das lästige Hantieren mit sperrigem Kleingeld wegfällt und es genauso sicher ist wie eine herkömmliche Transaktion.

Aber nicht nur für den Kunden, sondern auch für den Gastro- und Touristik-Unternehmer bietet es Vorteile. Speziell in der Gastronomie sieht man NFC als Chance für noch mehr Kundenkomfort und eine Vereinfachung der internen Abläufe, da die großen Kleingeldsummen wegfallen und am Ende des Tages die Abrechnung dadurch leichter gemacht wird.

Doch wie funktioniert das NFC-Verfahren eigentlich? Die Karte muss zum Bezahlen nur kurz an den integrierten Kartenleser gehalten werden. Durch ein optisches und akustisches Signal wird mitgeteilt, dass die Transaktion erfolgreich abgeschlossen wurde. Ein PIN-Code oder eine Unterschrift sind bei Beträgen bis 25 Euro nicht notwendig. Und natürlich sind NFC-Lösungen nicht nur bei klassischen stationären Terminals, sondern auch bei mobilen Endgeräten möglich.

Flexibel und mobil

Neben den bekannten stationären Geräten steht mittlerweile auch eine Reihe mobiler und flexibler Terminallösungen zur Verfügung, die mit unterschiedlichen Technologien wie IP, Wireless LAN oder Bluetooth etwa der Tourismusbranche und der Gastronomie sichere Online-Zahlungsabwicklung garantieren. Dank dieser mobilen Endgeräte wird bargeldloses Bezahlen so einfach und flexibel wie noch nie. Mit der innovativen Wireless-Technik kann beinahe überall und jederzeit gezahlt werden.

Aber nicht nur spezielle Endgeräte ermöglichen diesen Service. Selbst mit dem herkömmlichen Smart-Phone oder einem Tablet-Computer wird bargeldloses Zahlen möglich. Ein NFC-Chip macht's möglich. Das ermöglicht auch fahrenden Händlern, unterwegs beim Kunden oder auf Messen, mobiles, einfaches und schnelles bargeldloses Bezahlen anzubieten. Völlig unabhängig vom Ort oder von der technischen Infrastruktur. Alles, was für bargeldloses Bezahlen notwendig ist, ist ein Internetzugang sowie ein Endgerät wie ein Smartphone.

Das Verlustrisiko minimieren

Die Vorteile der geringen Bargeldhaltung und der größeren Flexibilität beim Begleichen von Rechnungen sind ja hinlänglich bekannt, wenn man über bargeldloses Bezahlen nachdenkt. Aber es ergibt sich bei der bargeldlosen Bezahlmethode auch im Verlustfall ein nicht zu verachtender Vorteil für den Benutzer.

Wenn einem etwa das Portemonnaie abhanden kommt, ist das schon ärgerlich genug, denn neben all den Karten ist das Bargeld in der Regel auch einfach weg. Bei Bankomat-, Kredit- oder anderen Karten besteht aber die Möglichkeit, sie sofort sperren zu lassen. Das hält das Risiko von Geldverlusten nach dem Verlust oder Diebstahl in engen Grenzen.