Gleich zu Beginn muss ich Sie warnen: Gründen ist nicht nur cool, sondern kann echte positive Nebenwirkungen haben! Die neuen Ideen und Innovationen von Gründern sind der Treibstoff für Wachstum und Jobs – gerade in einer Wirtschaft im Wandel. So schafft ein neu gegründetes Unternehmen bereits im ersten Jahr 2,4 Jobs. Und mit 16.324 Gründungen im ersten Halbjahr 2016 sind wir auf Rekordkurs.

Gründungskraft nicht bremsen

Diese Gründungskraft kommt von Menschen, die ihre Ideen unternehmerisch umsetzen und ihre Zukunft eigenverantwortlich gestalten – davon gibt es in Österreich mehr, als man denkt. Entscheidend für ihren Erfolg und ihren Wachstumseffekt sind die Rahmenbedingungen, in denen sie sich entfalten können.

Viel zu oft bremsen unnötige bürokratische Bestimmungen den Anfangselan (z.B. Pflichtveröffentlichung in der Wiener Zeitung). Das ist wertvolle Zeit, die ganz besonders in der entscheidenden Anfangsphase in das Unternehmen investiert werden sollte.

Start-up-Paket zum Gründer-Paket machen – #3fuerAlle

Das Start-up-Paket der Regierung ist gut, da es Start-ups mit einer zeitlich beschränkten Lohnnebenkostenbefreiung für die ersten drei Mitarbeiter in den ersten drei Jahren entlastet. Unverständlich ist aber, warum das nur für sogenannte „innovative Start-ups“ gelten soll, denn alle GründerInnen schaffen Jobs! Wir von der Jungen Wirtschaft setzen uns daher mit unserer Kampagne #3fuerAlle für die Ausweitung auf alle GründerInnen ein!