„Es gibt keinen Zweifel, dass die Zeiten für die Luftfahrtindustrie momentan sehr schwierig sind. Umso erfreulicher ist es, dass der Linzer Flughafen zu den wenigen Verkehrsflughäfen in Europa zählt, die positiv bilanzieren“, freut sich Oberösterreichs Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer. Die gute Entwicklung des Flughafens in Linz zeigt, trotz einer angespannten wirtschaftlichen Situation, auf die ansteigende Bedeutung regionaler Flughäfen in Europa hin, die mit ihrer Lage und Anbindung punkten können. Vor allem für Geschäftsfreisende, die in der Vergangenheit oftmals von München ihren Flug angetreten haben, ist die derzeitige Grenzsituation Richtung Deutschland ein Unsicherheitsfaktor geworden. Vielflieger suchen verstärkt nach Alternativen – und da bietet sich der Airport Linz als optimale Business Travel-Variante an.

Gute Anbindung und niedrige Gebühren

Welche Vorteile sprechen für den Flughafen in Oberösterreich? Einerseits sicher die kurze Anreise - gerade für Geschäftsreisende aus den Osten Österreichs. Durch die kürzere Wegstrecke lassen sich hohe Spritkosten einsparen, zudem kann die Anreise zeitgenau, also ohne Grenzstaus oder -wartezeiten eingeplant werden. Es sprechen aber auch die niedrigen Gebühren für den Flughafen „Blue Danube“: so  zahlt man hier die günstigsten Parkgebühren im Vergleich zu allen anderen österreichischen Flughäfen. Die Parkplätze befinden sich in unmittelbarer Terminalnähe, und auch die kurzen Wege im Terminal selbst – vom Check-in bis zum Einstieg ins Flugzeug – sind gerade für Vielflieger ein wesentlicher Aspekt. Durch diese effiziente Infrastruktur kann der Passagier deutlich Zeit einsparen.

Von Linz in die Welt

Durch die gute Anbindung an die „Drehkreuze“ des Star Alliance-Netzwerks, können die wichtigsten, globalen Zielorte von Linz aus angeflogen werden. Drehkreuzverbindungen haben in den vergangenen Jahren generell an Stellenwert gewonnen. Viele Fluggesellschaften fliegen bildlich gesprochen in einer Art „Speichen- und Nabensystem“. Das bedeutet: von den Regionalflughäfen werden kleinere Flugzeuge eingesetzt, um Passagiere zu den großen Drehscheibenflughäfen, den sogenannte „HUBs“ – beispielsweise nach Frankfurt oder Wien – zu fliegen. Dort steigen die Passagiere dann in größere Flugzeuge um und werden zu ihrem jeweiligen Ziel geflogen. Dank dieses Systems mit Drehkreuzflügen ist es möglich geworden, auch aus dezentralen Regionen viele Ziele auf der ganzen Welt zu erreichen. Als Drehkreuz bietet der Flughafen Linz hier unterschiedlichste Fluganbindungen an: so werden Frankfurt 4x oder Düsseldorf und Wien bis zu 2x pro Tag angeflogen. Damit können Passagiere täglich mehr als 200 weltweite Zielorte mit einem einmaligen Umstieg an einem Drehkreuz nutzen. Für preisgünstige Flüge sollte man eher langfristig planen.

Regionaler Wirtschaftsfaktor

Ein Blick auf die Entwicklung des Flughafen Linz zeigt eine überaus erfreuliche Aufwärtsentwicklung: so war im Jahr 2014 eine Erholung sowohl bei den Flugbewegungen als auch bei den Passagierzahlen spürbar. Im Linienverkehr kam es auf den klassischen Netzwerkstrecken ebenfalls zu einer Steigerung beim Passagieraufkommen. Insgesamt wurden 363.734 Passagiere abgefertigt. Neben dem vermehrten Einsatz größerer Flugzeuge auf der Verbindung nach Frankfurt wirkte sich auch die neue, tägliche Flugverbindung zwischen Linz und Zürich positiv aus.

Die durchaus positive Entwicklung des Flughafens passt auch gut in die internationale Positionierung der oberösterreichischen Hauptstadt. In Linz sind viele weltweit agierende Unternehmen angesiedelt. Der Geschäftsreisetourismus ist daher naturgemäß ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Zudem gewinnt Linz als ehemalige Kulturhauptstadt Europas international immer mehr an Bedeutung. „Der Flughafen hat einen hohen Stellenwert für unsere Stadt“, unterstreicht der Linzer Bürgermeister Klaus Luger. „Umso wichtiger ist es, dass unsere Stadt schnell und bequem zu erreichen ist."