Unsere Welt hat sich verändert. Vor 50 Jahren waren Kleinunternehmen mit wenigen Mitarbeitern zumeist sehr lokal engagiert, selbst Bahnfahrten von Wien nach Linz waren eher die Ausnahme als die Regel. Heute sind gerade KMU stark international tangiert. Durch die im Wachstum befindliche Start-up-Kultur hat sich dieser Trend verstärkt.

Reisen mit Risiken

Ein Treffen mit Investoren in London oder eine Konferenz in Berlin – kurze Trips sind auch für kleinere Firmen keine Seltenheit mehr. Doch auch da lauern versteckte Risiken. Ein verpasster Anschlussflug, Probleme beim Check-in, eine Verletzung in der Metro – das sind unvorhersehbare Probleme, die jederzeit eintreffen können. Verhindern kann man derlei letztlich nicht. Das ist umso problematischer, als dass die Folgen teuer werden können.

Mangelnder Planbarkeit entgegnen

Gerade Start-ups sind durch hohe Flexibilität gekennzeichnet. Das bringt mit sich, dass der anfallende Reisebedarf nicht so leicht vorhersehbar ist. Umso mehr braucht es ein professionelles Sicherheitsmanagement. Dabei gilt es, alle relevanten Faktoren im Auge zu behalten: Distanzen, Gepäck und Gesundheit sind nur drei davon.

Kein unnötiges Risiko eingehen

Was vor allem jüngere Menschen oft nicht bedenken: Die österreichische gesetzliche Krankenversicherung deckt im Ausland vieles nicht ab und das kann teuer werden. Umsichtige denken daher über Zusatzangebote nach, die auch bei spontanen Kurztrips für Unwägbarkeiten vorsorgen. Nächtigungskosten bei verspäteter Rückreise sind vielleicht noch ein leistbares Risiko – eine stationäre Behandlung bei Unfall im Ausland mit Kosten bis zu einer Million Euro aber nicht mehr. Und eine Invalidität ist gerade für junge Menschen nun wirklich nichts, wo Absicherung übertrieben wäre.