Dass solche Technologien keine reine Zukunftsmusik sind, sieht man etwa in der Raiffeisenbank Wels-Süd: Deren neues 2014 eröffnetes Bankzentrum wurde architektonisch komplett für den Einsatz von Digital-Signage-Lösungen konzipiert.

Eine wesentlich Neuerung ist dabei das interaktive Immobiliensystem: Das Unternehmen präsentiert inzwischen seine Realitäten auf digitalen Anzeigetafeln. Damit kann das Angebot ständig in Echtzeit aktualisiert werden, anstatt dass die Mitarbeiter täglich Zettel auf- und abhängen müssen.
Ebenso werden die Informationen des Welser Vereinswesens, die früher in der Bank auf Papier an den Wänden hingen, in das System mit eingespeist. Diese Panels sind zudem interaktiv. Die Kunden surfen am Touchscreen durch das Immobilienangebot und das auch außerhalb der Öffnungszeiten: Die Displays sind im Bankomatenbereich angebracht und liefern auch dann noch Informationen, wenn der Bankberater schon Feierabend hat. Die digitalen Auskünfte lassen sich auch leicht auf das eigene Smartphone übertragen. Eine ausführliche Beratung kann die Technik natürlich nicht geben. Dafür bietet sich die Möglichkeit, über das System den zuständigen Angestellten zu kontaktieren, um einen Termin auszumachen oder auf sich aufmerksam zu machen, wenn er nach Kassenschluss noch im Büro sitzt.
Wie man sieht, werden solche Systeme den Menschen nicht ersetzen. Aber sie können ihm unter die Arme greifen.