Grundlegend können digitale User durch Technisches Targeting nach eingesetzter Software- oder Hardwareumgebung oder IP-Adresse geclustert werden. Eine Sonderform ist dabei das Geotargeting, das den geografischen Ursprung des Nutzers mit einer Ungenauigkeit von etwa 10 Prozent miteinbezieht und die Anpassung der Werbeinhalte auf regionale oder nationale Besonderheiten ermöglicht.

Profile Targeting basiert auf Profildaten aus E-Mail-, Social Media-Services oder Websiteregistrationen, die von Nutzern freigegeben wurden. Damit kann auf soziodemografische Merkmale wie Alter, Geschlecht, Beruf oder Wohnort reagiert werden. Mit der Analyse des Surf- und Suchverhaltens beim Behavioural Targeting ist es möglich, in Echtzeit auf die Vorlieben von Internetnutzern einzugehen. Währenddessen beim Site Behavioural Targeting Analysedaten der eigenen Website die Datenbasis bilden.

Eine sehr viel breitere Informationsbasis bietet eine Datenerhebung ganzer Netzwerke von Websites, sogenanntem Network Behavioural Targeting. Seitenübergreifendes Targeting wird hierbei durch „Ad Networks“, nämlich Werbenetzwerken ermöglicht, die Werbeplätze vieler Websites vermarkten und die Schnittstelle zwischen Online-Publishern und Werbetreibenden darstellen. Beim Re-targeting werden schließlich Werbemittel aufgrund vorangegangener Websitebesuche ausgespielt.