Mag. Gregor Herzog, MBA
Gesch.ftsführer GS1 Austria GmbH

Lange Warteschlangen an der Kassa und die mangelnde Verfügbarkeit von Waren gehören heute der Vergangenheit an. Der Grund: Standards ermöglichen mit Hilfe automatischer Identifikation und einem elektronischen Datenaustausch rasche und reibungslose Abläufe vom Hersteller über den Handel bis hin zum Konsumenten. Sie sind einheitliche, weithin anerkannte und angewandte Regeln, etwas herzustellen oder durchzuführen. 

 

Gemeinsame Sprache 

Auch die Standards von GS1 werden seit mehr als 30 Jahren dazu eingesetzt um Produkte, Standorte oder Waren weltweit einheitlich und unverwechselbar zu kennzeichnen und haben sich in vielen Branchen etabliert. Sie machen Warenflüsse, Liefer- und Produktionsketten schneller, sicherer und allgemein verständlich, denn alle beteiligten Partner sprechen eine gemeinsame Sprache.

Gleichzeitig sind sie die Basis für viele intelligente Formen der Zusammenarbeit zwischen Handel und Industrie, die so ihre Kosten senken und besser auf neue Anforderungen der Konsumenten reagieren können.

 

Strichcodes und 2D Codes

Grundlage ist der elektronische Datenaustausch auf Basis einheitlicher Technologie- und Prozessstandards, die in Form von Strichcodes – einem Set an parallelen schwarzen Strichen und weißen Lücken – dargestellt werden. Darüber hinaus gibt es auch zweidimensionale Codes, die bei weitaus weniger Platzbedarf eine Fülle an Information verschlüsseln können.