In den Industrieländern unserer Welt wird ein Großteil der Güter schon heute von Maschinen und nicht mehr von Menschen erzeugt. Die Aufgabengebiete verschieben sich für uns. Der Mensch ist immer seltener in der Produktion zu finden, übernimmt aber immer häufiger andere Bereiche. Es geht um die Administration, Planung, Kontrolle und Wartung.

Vorteile der Automation

Dies bringt gleich mehrere Vorteile mit sich. So besteht die Möglichkeit, dass monotone, körperlich anstrengende und oftmals gefährliche Arbeit nicht länger von menschlichen Arbeitskräften durchgeführt werden muss, sondern von Maschinen übernommen wird. Außerdem können Produktionsschritte von maschinellen Fertigungsgeräten exakt wiederholt werden, was nicht nur die Produktqualität verbessert, sondern auch zu einer besseren Vergleichbarkeit führt.

Das wirtschaftliche Potential eines Unternehmens kann dadurch besser ausgeschöpft werden. Denn je höher der Automatisierungsgrad ist, desto leichter können termingerechte Abgaben eingehalten werden, da der ganze Ablauf besser plan- und koordinierbar ist.

Herausforderung an den Menschen

Natürlich ist die Arbeitskraft dadurch nicht von jeglicher Verantwortung entbunden. Im Gegenteil: Sie muss über eine geeignete Qualifikation verfügen, um die verschiedenen Maschinen bedienen zu können. Da diese meist nicht an der Gerätschaft erlangt werden kann, weil sonst die Produktivität beeinflusst wäre oder Gefahren entstehen würden, muss sich das Wissen vorher angeeignet werden und die Beherrschung zum Beispiel mit Hilfe von Simulatoren ausgetestet werden.

Es sind die genannten Gründe, die dazu führen, dass in Bereichen in denen hohe Genauigkeit gefragt ist und große Stückzahlen produziert werden, die Automation schon heute sehr weit fortgeschritten ist. Die Autoindustrie ist dabei wohl das beste Beispiel. Aber auch in vielen anderen Bereichen der seriellen Produktion wird der Automationsgrad weiter steigen.