Diese und viele ähnliche Fragen stellen sich Menschen in Unternehmen und doch geht es nur um eines, den Menschen im Gebäude. Der Mitarbeiter soll ohne unnötige Barrieren seinem Job nachgehen können und dies ist nicht nur bautechnisch gemeint. Kommunikation ist alles und funktioniert nun mal besser in offenen Bereichen.

Individuelle Bedingungen und das ohne Einzelbüros. Geht das? Ja.

Arbeit passiert dort wo mein Notebook steht, ich gerne arbeite und mich wohlfühle. Genau an diesem Punkt kommt Facility Management ins Spiel. Wer denn außer Facility Management könnte genau solche Szenarien am besten begleiten, umsetzen und unterstützen. Quasi als Drehscheibe für das Wohlfühlen. Frei nach dem Motto „Happy People perform better“. Oder besser noch - wo ich mich wohlfühle, dort erbringe ich gerne Höchstleistungen.

Somit geht es darum, auch im Arbeitsumfeld ganz stark die Hotelkomponente zu denken. Was brauchen die individuellen Mitarbeiter im Gebäude um sich wohlzufühlen? Welche Services werden erwartet? Welche Annehmlichkeiten wie guter Kaffee, Obst, Wäschereiservices, Klimatisierung, etc sollten in den Fokus rücken?

Es wird sich zukünftig Spreu vom Weizen trennen. Die Fähigkeit einer Organisation, flexibel, aktiv, anpassungsfähig und mit Initiative in Zeiten des Wandels und der Unsicherheit zu agieren, wird ein Erkennungsmerkmal für erfolgreiche Unternehmen werden. Dazu zählt auch, wie sehr sich Geschäftsführer auf FM verlassen und wie gut FM-Plattformen für das Kerngeschäft zu schaffen, im Stande sind.

Digitalisierung und Sensorik spielen hier eine wesentliche Rolle. Wie sehr kann richtig ausgewählte Sensorik erkennen, was Mitarbeiter in Gebäuden wirklich brauchen, mögen und bevorzugen? Wie werden diese Großmengen an Daten, über die Digitalisierungslösungen ausgewertet und dann über ein lernendes System abgewandelt, als guter Service reflektiert?

Neben Digitalisierung gilt Agilität als der wichtigste Erfolgsfaktor und wird so auch zum Thema für das Topmanagement. Unternehmen sollten sich agile und fordernde Mitarbeiter wünschen, welche dann der Garant für den Erfolg sind. Am Ende des Tages geht es darum, High Potentials und Performer zu halten, aber auch als Unternehmen anzuziehen und so im „War for Talents“ am längeren Hebel zu sitzen.

Macht es nicht doppelt so viel Spaß, in high-performing Unternehmen zu arbeiten und Teil des Erfolgs zu sein? Und wenn die Neuen Arbeitswelten dazu auch noch beitragen, fühlt man sich umso mehr wohl.