Die Gebäude sollen dem Unternehmen nicht nur ein bloßes Dach geben, sondern den Rahmen für effiziente Produktionsabläufe bieten und die Sicherheit von Angestellten und Waren gewährleisten. Das Facility Management kümmert sich um diese Umgebung und hält somit den Betrieb aufrecht: Die Gebäudetechnik wird gewartet, die Baustrukturen saniert und die Mobilität auf den Versorgungswegen aufrechterhalten.

Jedoch wirken in einem Betrieb Menschen nicht nur an den Maschinen oder im Büro, sondern sind auch damit beschäftigt, sich um das Firmengebäude selbst zu kümmern: Sie halten die Räumlichkeiten des Unternehmens sauber oder sorgen für die Sicherheit auf dem ganzen Gelände. Aufgabe des Facility Managements ist es, diese Arbeitnehmer zu führen oder die Zusammenarbeit externer Dienste, denen dieses Personal häufig untersteht, zu koordinieren.

Ein Auge für Kosten und Umwelt

Aber Facility Management ist nicht immer nur ein Feldeinsatz, sondern findet auch häufig über den Büchern statt: Die Gebäude hält man schließlich nicht kostenlos instand, weshalb es bei der Gebäudeverwaltung genauso auf die Bilanz ankommt wie beim Rest des Unternehmens: Auch der Facility Manager hat das Geld im Auge zu behalten und Mitarbeiter zu bezahlen.

Ein Aspekt, der vielleicht nicht Teil der traditionellen Gebäudeverwaltung ist, wird aber auch in diesem Bereich immer wichtiger: das moderne ökologische Bewusstsein. Deshalb gilt es nicht nur im Blick auf die Kosten, sondern auch auf die Umwelt den Energieverbrauch, der für die Unterhaltung der Unternehmensgebäude notwendig ist, zu organisieren. Das ist alles wirklich ein bisschen viel für einen einfachen Hausbesorger.