Jungunternehmer sind nicht allein

Wer als Akademiker den Entschluss gefasst hat, ein Unternehmen zu gründen, dem geht es nicht anders als den meisten anderen Gründern auch. Man steht vor einem Berg an Herausforderungen, mit denen man sich zurechtfinden muss. Doch zahlreiche akademische Einrichtungen bieten Hilfestellungen und gezielte Ausbildungsmöglichkeiten an.

„Bei über 50 Prozent der Hochschullehrgänge werden bereits betriebswirtschaftliche Themen angeboten. Von den Grundlagen des Rechnungswesens und der Kostenrechnung bis hin zu Marketingvorlesungen werden viele wichtige Themen auf dem Weg zur Selbstständigkeit abgedeckt“, erklärt Dr. Anton Zeiner, Lehrgangsleiter im Bereich Entrepreneurship und selbst jahrelang unternehmerisch tätig.

Unternehmerisches Denken kann man lernen

„Die möglichst frühe Aufnahme solcher Themen in die Curricula vieler Studienrichtungen sind neben der konkreten Unterstützung durch Inkubatoren mitentscheidend. Bei diesen Themen sollten Universitäten und Fachhochschulen ansetzen.“ Doch nicht nur Fachwissen ist laut Dr. Zeiner gefordert. Ebenso wichtig ist es zu lernen, wie man als Unternehmer denkt und entscheidet. „Maßgeblich ist es auch, künftige Gründer verstärkt mit erfahrenen Unternehmern zusammen zu bringen, um Jungunternehmer von deren Erfahrungsschatz profitieren zu lassen.“

Hilfestellung für Start-Ups

Business-Inkubatoren bieten oftmals die Möglichkeit ein Gründungs-Coaching zu besuchen, um dort mit erfahrenen Unternehmern während der Gründungszeit sprechen zu können und sich beraten zu lassen.