„Nicht jeder kann ein Unternehmen gründen. Wichtig ist, dass man die entsprechende Persönlichkeit mitbringt, denn eine Firmengründung fordert einem immer besonders hohe Leistungen ab“, gibt die Bundesgeschäftsführerin des Gründerservice der Wirtschaftskammer Österreich, Mag.a Elisabeth Zehetner, zu bedenken. „Vertrauen in die eigenen Kräfte und in die Geschäftsidee, eine hohe Selbstmotivation, Fantasie und Ausdauer sowie Kontaktfähigkeit sollte man als StartUp schon mitbringen, um erfolgreich am Markt bestehen zu können.“

Richtige Vorbereitung

Neben den charakterlichen Eigenschaften auf dem Weg zum eigenen Chef benötigen Gründer und spätere Jungunternehmer eine ganze Reihe von Unterstützungen aus den Bereichen Recht, Finanzierung, Fördermöglichkeiten und vielem mehr. „Je höher der eigene Informationsgrad ist und je mehr in die Vorbereitung investiert wird, desto besser ist die Aussicht auf Erfolg“,  erläutert Elisabeth Zehetner. „Wir bewegen uns in Österreich mit diesen umfassenden Services von vielen Seiten europaweit an der Spitze.“

„Eine Firmengründung fordert einem immer besonders hohe Leistungen ab.“

„Auch wenn die Erfolgsquote österreichischer Unternehmensgründungen sehr gut ist – sieben von zehn Unternehmen befinden sich fünf Jahre nach Gründung noch unverändert am Markt – so gibt es immer noch viel zu tun“, meint die Bundesgeschäftsführerin.

Bei Unternehmensgründung hilft ein Businessplan

Steuern, Sozialversicherungen und das Einhalten rechtlicher Rahmenbedingungen sind für Young Entrepreneurs genauso wichtig wie eine sorgfältige Vorbereitung auf das Unternehmertum.

Neben einer ersten Informationsphase ist die Vorbereitungsphase essentiell, denn hier werden die Weichen für einen erfolgreichen Start gestellt: Ein guter Businessplan, der die Geschäftsidee konkret beschreibt und die Einzigartigkeit des Angebotes formuliert, eine Analyse des Marktumfeldes vornimmt, eine Kapitalbedarfsplanung beinhaltet, den Preis ermittelt, mit dem man in den Markt gehen will – das alles sind erste wichtige Punkte, die vor der eigentlichen Gründung stehen“, berichtet Frau Zehetner.  

Informationen aus dem Netz und per App

„Inzwischen haben wir sogar Apps entwickelt, die Jungunternehmern helfen sollen, sicher durch ihren Gründungsprozess zu navigieren.“ Unter dem Titel Gründernavi gibt es ein Tool, das von der Planung bis zur Jungunternehmerphase hilft, mit dem Sozialversicherungs- und Steuerrechner können Gründer ausrechnen, auf welche Kosten sie sich einstellen können.

Beliebt ist bei den Gründern auch ein kostenloser Mindestumsatzrechner, der dabei hilft, die richtige Kalkulation für sein Produkt zu ermitteln. Doch eines ersetzen die umfassenden Webangebote und Apps zum Thema „Gründen“ nicht: den persönlichen Kontakt mit Beratern, die aus der Praxis berichten können.