Worauf kommt es besonders an, wenn man nachhaltig Putzen und Reinigen möchte?

Prinzipiell hat die Nachhaltigkeit drei Säulen: die Ökologie, die Ökonomie und das Soziale. Beim ökologischen Waschen und Reinigen kommen alle drei Säulen zum Tragen. Punkto Ökologie ist es wichtig, dass die verwendeten Reinigungsmittel gewisse ökologische Standards erfüllen und nicht überdosiert werden.

Um welche Standards geht es da?

Diese Reinigungsmittel sollen keine umwelt- und gesundheitsgefährdenden Stoffe enthalten, für Wasserorganismen ungefährlich und in Kläranlagen leicht wieder abbaubar sein.

Wie kann man solche Reinigungsmittel erkennen?

Es gibt Gütesiegel, an denen man sie gut erkennen kann. Etwa das Österreichische Umweltzeichen. Daneben gibt es das EU-Ecolabel oder man schaut einfach in der Datenbank ÖkoRein nach.

Das war die Ökologie. Wie sieht es auf dem Gebiet der Ökonomie aus?

Wenn die Reinigungsmittel gering dosiert werden, ist das toll für die Umwelt. Aber auch gut für das Budget, weil weniger benötigt wird. Und dann gibt's da noch die soziale Komponente.

Die da wäre?

Wichtig ist, die ArbeitnehmerInnen im Reinigungssektor zu schätzen und gut zu schulen. Die Schulung wertet ihre Arbeit auf und sie lernen den richtigen Umgang mit Wasch- und Reinigungsmitteln. Wenn sie ihre Arbeit gut machen, ist das ein Vorteil für die Umwelt, fürs Budget und für die Gesundheit. Außerdem ist ein sauberer Betrieb die beste Visitenkarte eines Betriebes.