„Bargeld lacht.“ Auf diesen Satz stützen sich immer noch viele Restaurantbetreiber. Dabei vergeht dem Gast schnell die Freude, wenn das die einzige Möglichkeit ist, seine Rechnung zu bezahlen. Im digitalen Zeitalter greifen nämlich immer mehr Menschen zur Karte, wenn zum Schluss der Wirt für Speis und Trank entlohnt werden soll.

Dennoch sträubt man sich hierzulande immer noch vielerorts, diese Zahlmöglichkeit anzubieten. Statt eine reibungslose Transaktion zu veranlassen, müssen Gäste dann häufig den Gang zum Bankomaten antreten, wenn sie sich zuvor auf moderne Zahlmöglichkeiten verlassen haben. Ob man den Kunden dann, wenn er die Rechnung beglichen hat, noch einmal wiedersieht, ist fraglich.

Scheu vor der Innovation

Gastfreundschaft und Komfort nimmt man bis zum Verlassen des Lokals in Anspruch. Deshalb sollte auch eine vom Gast bevorzugte Zahlungsart Teil der gastronomischen Dienstleistung sein. Und schließlich ist es auch im Sinn des Chefs, wenn der Kunde zügig zahlt – auf welche Weise auch immer. Dieser Gedanke ist vielen Wirten auch gar nicht fremd. Jedoch scheuen sich zahlreiche von ihnen weiterhin davor, in die entsprechende Technologie zu investieren.

Kein großer Aufwand

Die kostenbewussten Gastronomen befürchten vermutlich hohe Ausgaben, dem gemütlicheren Wirte wiederum graut wohl vor dem Aufwand, den es vielleicht macht, solch eine Technik in der Wirtschaft zu installieren.

Dabei ist diese Sorge unbegründet. Heutzutage lassen sich Kartenbezahlsysteme schnell und kosteneffizient in betriebliche Strukturen integrieren, ohne gewohnte Abläufe zu stören. So muss man längst nicht mehr mit dem Gast zur Kassa schreiten, wenn der seine Karte zückt. Durch mobile Systeme ist es längst Alltag, digital am Tisch zu bezahlen.

Und dort sieht man ihn wohl in Zukunft wieder: Ein zufriedener Gast bezahlt bekanntlich gern – und wenn er das schnell und einfach kann, dann macht er das dort wahrscheinlich noch öfter.