Das macht sie auch zu einem wesentlichen Faktor für Wirtschaftswachstum und Wettbewerbsfähigkeit. Die Verknüpfung von Digitalisierung und Wirtschaft spielt daher eine wesentliche Rolle, wenn es um die Zukunftssicherheit unseres Landes geht. Sie bietet die große Chance, Wirtschaften einfacher zu gestalten.

E-Government

Derzeit binden bürokratische Hürden und Informationspflichten wertvolle Ressourcen und erschweren die Tätigkeit der Unternehmen erheblich. Jedes Jahr haben Unternehmen 230 Millionen Mal Informationen an die Behörden zu leisten — ein Verwaltungsaufwand, der 4,3 Millionen Euro kostet. Gerade in diesem Bereich bietet die Digitalisierung enorme Chancen, bürokratische Hürden abzubauen — von der Online-Gründung bis hin zur vereinfachten Informationspflichten.

Effiziente und schnelle Prozesse sparen den Unternehmen Zeit und Geld. In den kommenden Jahren richten wir daher den Fokus auf die Weiterentwicklung des E-Governments und auf Deregulierung, damit sich Unternehmen wieder auf ihre wesentliche Aufgabe konzentrieren können: ihr Geschäft.

Aus- und Weiterbildung

Auch im täglichen Arbeitsprozess werden immer mehr digitale Fähigkeiten nötig, um im Wettbewerb an der Spitze zu sein. Wir setzen daher auf gut ausgebildete Fachkräfte und stärken die digitale Ausbildung. Die Modernisierung und Schaffung von adäquaten Lehrberufsbildern mit mehr digitalen Inhalten ist ein wichtiger Schritt, um die Lehre noch attraktiver zu gestalten und auf die starke Nachfrage nach Fachkräften zu reagieren.

Als Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort möchte ich den Wirtschaftsstandort Österreich wieder ganz nach vorn bringen. Um das zu erreichen, müssen wir jedoch alle an einem Strang ziehen. Wenn ArbeitgeberInnen, ArbeitnehmerInnen und Politik zusammenarbeiten, können wir schon heute die Grundlage für den künftigen wirtschaftlichen Erfolg und Wohlstand in unserem Land schaffen.