Die klassischen Fragen: „Benzin oder Diesel?“, „Kaufen oder Leasen?“ und „Dienstauto oder Kilometergeld?“, wurden um eine Vielzahl von neuen Alternativen und Mischformen bereichert. Wer immer noch nur auf den Anschaffungswert der Fahrzeuge schielt, hat gekonnt das Zeitalter der TCO (Total Costs of Ownership) verschlafen und wird nun beim Aufwachen mit Termini wie TCM (Total Costs of Mobility) und TCMC (Total Costs of Mobility and Climate) erschlagen.

Diese neuen Konzepte bringen zum Ausdruck, worum es in Zukunft geht – nämlich darum, bunt zu denken und zu handeln. Dass heißt, es geht nicht nur um Fahrzeuge, sondern es geht um alle möglichen Formen der Mobilität. Es geht nicht nur um Eigentum, sondern es geht primär um das Nutzen von Mobilitätsangeboten.

Es geht auch nicht nur um Diesel, sondern verstärkt um alternative Antriebe. Es geht auch nicht mehr nur um die Kosten, sondern auch um Ressourcenschonung. Die Betonung liegt dabei auf „nicht nur“, denn „nicht mehr“ wäre ebenso falsch.

Hier wären wir auch beim Hauptproblem vieler Diskussionen, die aktuell geführt werden. Es handelt sich oft um wahre Glaubenskriege oder schlicht um blindes Schwarz-Weiß-Denken. Zum aktuellen Stand der Technik ist es beispielsweise noch zu früh, sich die Frage: „Elektro- oder Dieselantrieb?“ zu stellen, aber es ist längst Zeit, Elektro den konventionellen Antriebsarten beizumischen.

Die gestiegene Vielfalt an Möglichkeiten erlaubt die betrieblichen Mobilitätsbedarfe (Dienstreise, Gütertransport etc.) je nach Anlassfall unterschiedlich und somit höchst effizient abzudecken. Im Idealfall sind dann auch die TCM niedriger als die bisherigen TCO.