Wie oft passiert es, dass man schon am richtigen Gate angekommen ist, sich die Abflugzeit aber doch um einige Minuten verzögert. Es entstehen Zeitfenster, die zu kurz sind, um den Laptop herauszuholen und sich längeren Aufgaben zu widmen. Solche Pausen können durchaus lästig werden, wenn sie nicht richtig ausgenutzt werden.

Rechnungen und Belege sortieren:

Während einer Geschäftsreise sammeln sich zahlreiche Belege und Rechnungen an, die Sie vielleicht schon in eine separate Mappe einsortiert haben. Wenn Sie aber zu denjenigen Geschäftsreisenden gehören, die Kassenbons und Taxibelege einfach schnell in die Geldbörse stecken, dann ist die Boarding-Verspätung ein ideales Zeitfenster um genau hier Ordnung hineinzubringen und alle Zettel wenigstens an ein und demselben Ort unterzubringen.

„Das wollte ich doch noch kurz klären“:

Die berühmten Kleinigkeiten, die nur kurz abgeklärt werden müssen, wie die Assistentin fragen, ob das Dokument aus der Buchhaltung schon eingetroffen ist oder, ob das Geschäftsessen mit dem neuen Partner am nächsten Freitag wirklich stattfindet, dauern in der Regel nicht lange, verschwinden aber schneller unter dem Tisch als gedacht. Gerade diese Telefongespräche können in kurzen Zeitfenstern rasch abgehakt werden.

Sich mal wieder bei den Liebsten melden:

Es mag verwunderlich sein, aber die Liebsten anzurufen kann einen Punkt auf der To-do-Liste darstellen, der doch immer wieder gerne nach Hinten verschoben wird. Sich bei der Cousine für die Geburtstagskarte zu bedanken und sich gleichzeitig das ewige Elend über des Nachbars laute Musik anzuhören, während es einen nur halb interessiert, mag vielleicht einer der Gründe sein. Nichtsdestotrotz sind genau die Zeitfenster, die aufgrund von Wartezeiten entstehen, aus zwei Gründen perfekt. Zum Einen hält man den Kontakt zu den Liebsten aufrecht, zum Anderen wird man ja doch bald aufgerufen das Flugzeug zu besteigen und kann sich schnell und freundlich verabschieden.