Eigentum macht eigenständig, Besitz kann aber auch den Bewegungsspielraum einschränken: Unternehmen merken das besonders beim Fuhrpark. Jedes Fahrzeug, das teuer angeschafft wurde, ist unbewegt totes Kapital und erzeugt hohe Folgekosten. Bei einem finanzstarken Unternehmen, das anderweitig keine Investitionen plant, kann eine firmeneigene Flotte dennoch das eigene Fundament stärken.

Die wirtschaftlich sinnvollere Alternative zum Kauf ist jedoch häufig das Flottenleasing – zum Beispiel deshalb, weil die Raten sich häufig nach der Stückzahl richten: Je mehr Fahrzeuge, desto günstiger der Tarif. Auch Versicherer bieten derartige Rabattmodelle für den Leasingmodus an.

Unter einem Hut

Ohnehin sind derartige Paketlösungen, die das Leasing bietet, bei größeren Flotten eine charmante Option. So bekommt man viele Fahrzeuge mit einem einzigen Vertrag unter den Hut – wodurch man auch einen Großteil von Verwaltungskosten einspart. 

Doch auch bei kleineren Fahrzeugzahlen kann sich Leasing lohnen. Es ist eine Möglichkeit, um kurzfristig und wenig kapitalintensiv einen Fuhrpark aufzubauen. Das ergibt zum Beispiel auch dann Sinn, wenn man seine Flotte auf längere Sicht schrittweise verändern will und stetig auf Elektrofahrzeuge umstellt. 

Da Leasing zudem die Bilanz schont, bleibt auf diesem Weg mehr Geld übrig, um in seine eigentlichen Produkte und Dienstleistungen zu investieren. Somit empfiehlt sich Leasing gerade für Unternehmensgründer.

Kleinere Zeitfenster

Insbesondere bei Transportern, deren Einsatz von der jeweiligen Auftragslage abhängt, rechnet sich Leasing vermutlich besser. Dieses Modell bietet sich schließlich besonders dort an, wo Flexibilität gefragt ist.

Noch etwas weiter geht in der Hinsicht jedoch das Modell der Langzeitmiete. Leasingverträge wiederum sind in der Regel an Kilometerzahlen festgemacht und laufen meistens auf einen Zeitraum von mindestens 24 Monaten. Bei der Langzeitmiete hat das Unternehmen beim Vertragsabschluss noch etwas mehr Spielraum, um derartige Zeitfenster im Blick auf seinen individuellen Bedarf zu gestalten.