Am Beginn aller Überlegungen zur Steigerung der mobilen Effizienz stehen bei allen Fuhrparkbetreibern die Vorzeichen, die sich durch die Nutzung der Fahrzeuge und die Kerntätigkeit eines Unternehmens bzw. einer Organisation ergeben.

Nicht zu vergessen sind natürlich auch die emotionale Komponente und der Incentivecharakter eines Dienstwagens. All diese Prämissen muss man sich verdeutlichen, aber sie sollen keineswegs als Universalausrede gegen Veränderungen missbraucht werden.

Dimensionen der Effizienz und Total Costs of Ownership

Egal ob das Leitmotiv Kosten-, Prozess-, Organisations- oder Energieeffizienz ist, solange die gewählte Strategie auf einer ganzheitlichen Betrachtung von Beschaffung und Betrieb fußt, wird man in jeder Dimension Effizienzsteigerungen verzeichnen können.

Als effizient kann ein Fuhrpark in der Beschaffung dann bezeichnet werden, wenn es z.B. weder zu viele, zu wenige, zu kleine, zu große, zu teure noch zu alte Fahrzeuge gibt und alle Tätigkeiten damit ohne Einschränkungen erbracht werden können.

Die optimale Fahrzeugwahl sowie die jeweilige Nutzungsdauer auf Basis der Gesamtkosten (sog. Total Costs of Ownership) sind hier ausschlaggebend.

Speziell in Hinblick auf neue Technologien schafft häufig eine TCO-Betrachtung erst die notwendige Transparenz, welche etwaige (Mehr-)Investitionen auch kaufmännisch untermauert.

Leider wird in der Praxis nur allzu oft rein auf den Anschaffungswert geschielt und Innovationen halten nur schleichend Einzug in österreichische Fuhrparks.

Effizientes Verwalten

In der Verwaltung und beim Betrieb des Fuhrparks ist maßgeblich, dass sie so wenig Zeit, Geld und Ressourcen benötigt, wie nur irgendwie möglich.

Auch hier lässt sich nicht ein für alle passendes Konzept finden, aber die sich stellenden Fragen sind im Kern mit den Schlagworten Professionalität und Daten zu beantworten.

Das heißt, für eine effiziente Steuerung bedarf es einer verlässlichen Datenbasis und eines praxistauglichen Berichtwesens, um fundierte Entscheidungen treffen zu können. Gelangen diese Auswertungen in die Hände von fachlich versierten Entscheidungsträgern ist es nur mehr ein kurzer Weg zu wirksamen Verbesserungen.