Fuhrparkmanagement – die ideale Kombination von Kostenmanagement und Zeitersparnis

Fuhrparkmanagement stellt dem negativen Trend der Neuzulassungen am österreichischen KFZ-Markt seit Jahren eine erfolgreiche Bilanz entgegen. So waren Ende 2015 knapp 96.000 Fahrzeuge bei Fuhrparkmanagementunternehmen in Österreich unter Vertrag. Dies entspricht einem Plus von 1,7 Prozent gegenüber 2014 und lässt für 2016 das Erreichen der magischen Grenze von 100.000 Flottenfahrzeugen realistisch erscheinen.

Ein klares Indiz dafür, dass immer mehr heimische Unternehmen ihre Firmenflotten auslagern und diese von externen Fuhrparkmanagern finanzieren und betreuen lassen. Im gewerblichen Bereich liegt die Leasingquote aktuell bei mehr als 45 Prozent. Damit finanziert fast jeder zweite Unternehmer seine Flotte extern. Rund zwei Drittel aller für gewerbliche Zwecke neu zugelassenen Kleinlaster, LKW und Busse werden in Österreich bereits über Leasing finanziert.

Sorgenfreie Mobilität

Der Trend zum Outsourcing des Fuhrparkmanagements bleibt ungebrochen. Und das nicht nur bei den großen Unternehmen. Vor allem immer mehr Klein- und Mittelbetriebe entdecken die Vorteile von Leasing und Fuhrparkmanagement.

Sämtliche Vorgänge rund ums Auto werden aufgezeichnet und dem Entscheidungsträger im Unternehmen mit einer Internetapplikation zur Verfügung gestellt. So können alle fahrzeugbezogenen Kosten punktgenau erfasst werden und sind jederzeit berichtsfertig aufbereitet. Die laufenden Rechnungsüberprüfungen, Kontakte mit Sachverständigen und Werkstätten sowie umfangreiche Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Fahrzeugverwertung fallen ebenfalls weg. Dadurch werden intern Kapazitäten frei, die das Unternehmen gewinnbringender in sein eigenes Kerngeschäft investieren kann.

Kostenbewusstsein verstärken und Risiko auslagern

Das Potenzial durch die österreichischen Klein- oder Mittelbetriebe kann als sehr groß eingeschätzt werden. Immerhin sind rund 85 Prozent der österreichischen Unternehmen solche Klein- oder Mittelbetriebe, die immer mobiler agieren und dabei vermehrt auch auf die Kosten schauen müssen. Vor allem kleine Firmenflotten ab drei Fahrzeugen können bereits von günstigeren Einkaufskonditionen der Fuhrparkprofis bei Treibstoff, Ersatzteilen beziehungsweise Reifen profitieren. So können bis zu 15 Prozent der Fuhrparkkosten über ein professionelles Flottenmanagement eingespart werden.

Firmenfahrzeuge verursachen aber nicht nur einen enormen Aufwand abseits vom Kerngeschäft, sondern bergen auch ein Risiko: Nicht kalkulierbare Kosten während der Laufzeit sowie das Verwertungsrisiko beim Fahrzeugtausch. Auch indirekte Kosten wie Stillstandzeiten, Ausfälle, Wegzeiten zu und von der Werkstätte, die gesamte Belegabwicklung sowie die Prüfung der Rechnungen auf Plausibilität und Wirtschaftlichkeit stellen ein Risiko dar.

Die Auslagerung eines Firmenfuhrparks an einen professionellen Fuhrparkmanager bedeutet die Auslagerung des Risikos, zusätzlichen Komfort sowie Zeit- und Kostenersparnis. Das Finanzierungsrisiko geht auf den Fuhrparkmanager über. So stellen sich Firmenfahrzeuge als reiner Aufwand in Form einer monatlichen Rate ohne Aktivierung in der Bilanz dar. Die Eigenkapitaldecke bleibt unangetastet und für andere Investitionen verfügbar.

Transparenz und Fairness

Professionelle Fuhrparkmanagement-Unternehmen zeichnen sich vor allem durch klare und offene Kommunikation, Transparenz und Fairness bei Vertragsabrechnungen sowie durch konsequentes Einhalten des zugesagten Servicelevels aus.

Daher haben sich österreichische Fuhrparkmanager, die auch Mitglied des Verbandes Österreichischer Leasinggesellschaften (VÖL) sind, zur Einhaltung sogenannter „Fuhrparkmanagement-Grundsätze“ verpflichtet.