Wie wichtig ist dein Arbeitsauto für einen guten Tagesablauf?

Sehr! Mein Auto ist mein Transportmittel, mein Ersatzteillager, meine mobile Werkstatt sowie mein Büro. Ich müsste ohne ein Arbeitsauto wegen jeder Kleinigkeit zum Großhändler fahren und Material und Ersatzteile holen. Häufig kommt es zu kleinen Änderungen am Tagesablauf und ich muss die Flexibilität haben, dass gewisses Material und Werkzeug immer im Auto vorhanden sind.

Wie koordinierst du deine Aufträge, wenn du unterwegs bist?

Im Büro werden die Aufträge zugeteilt. Dabei ist immer Flexibilität gefragt, da man häufig nicht weiß, welche Überraschungen der Tag bringen kann. Grundsätzlich starte ich meinen Tag, indem ich die geplanten Termine genau durchlese. Hierbei schaue ich natürlich, welches Material, Werkzeug sowie welche Ersatzteile voraussichtlich benötigt werden und lade sie in mein Auto.

Häufig kommt es aber zu Terminverschiebungen via Mail oder Telefon. Auch Notfälle wie Rohrgebrechen oder Heizungsausfälle ändern dabei den Tagesablauf. Ein Handwerker muss für alles gewappnet sein!

Da brauchst du bestimmt eine Menge an Werkzeug, Ersatzteilen und Material, welches du immer mit zu den KundInnen transportieren musst. Hast du hierzu ein paar Tipps?

Meine Devise ist: „Mein wichtigstes Werkzeug ist das Gehirn! Was man nicht im Kopf hat, hat man in den Beinen“. In meinem Beruf ist daher Mitdenken und Weiterdenken das Um und Auf. Abgesehen davon darf man nicht vergessen: „Zeit ist Geld“!

Und. "Ordnung ist das halbe Leben!" Inwiefern beeinflusst dich Ordnung in deinem Beruf als Installateur?

Ich möchte hier einen kleinen Vergleich anstellen. Ich habe einen guten Freund, der Rechtsanwalt ist. Seine Devise ist: „Man muss nicht alles wissen, nur wissen, wo es steht.“ Bei mir ist Wissen zu wissen, wo das Ersatzteil, das Material oder das Werkzeug liegt. Jedes Ersatzteil, jedes Werkzeug und Material hat seinen eigenen Platz. Man hat immer alles griffbereit und sieht somit auch auf den ersten Blick, wenn etwas fehlt. Ordnung hilft mir hierbei, da ich dadurch in der Lage bin, Zeit zu sparen.

Ich weiß sofort, wo die Sachen liegen. Umgekehrt genauso: Beim Einräumen des Werkzeugs ins Auto merke ich sofort, dass ich zum Beispiel etwas auf der Baustelle vergessen habe. Man kann dieses Prinzip mit einem Bücherregal vergleichen. Wenn ich ein Buch aus dem Regal herausnehme, sehe ich sofort, dass etwas fehlt.

Wie haben sich deine Arbeitsabläufe durch die Fahrzeugeinrichtung verändert?

Ohne Fahrzeugeinrichtung hat man sein gesamtes Werkzeug und Material in Kisten und Kübeln verstaut. Durch die neue Fahrzeugeinrichtung hat jetzt jedes Teil seinen Platz, also vom Häufchen- und Kübelchensystem in den geordneten Arbeitsalltag.

Deine Dos & Don'ts in Sachen Fahrzeugeinrichtung – worauf hast du besonderen Wert gelegt?

Qualität, Flexibilität sowie kompetente Beratung stehen für mich an erster Stelle.

Vom Häufchen- und Kübelchensystem in den geordneten Arbeitsalltag

Man sollte darauf achten, dass die Einrichtung spezifisch auf den Beruf angepasst ist. Hierbei meine ich einerseits die Fächer und Schubladeneinteilung, die an das Material, das Werkzeug und die Ersatzteile angepasst werden sollten. Kleinteile benötigen Sortimentskästen, während größere Teile Schubladen oder Regalfächer benötigen.

Andererseits muss ich als Installateur auch darauf achten, dass ich größere Teile wie Duschkabinen oder Thermen noch problemlos ins Fahrzeug bekomme sowie diese auch vernünftig sichern kann.

Zusätzlich vergisst man häufig einen sehr wichtigen Aspekt: Die Fahrzeugeinrichtung sollte, vor allem wenn man schwere Materialien einordnen möchte, nicht einseitig eingebaut sein. Man sollte die Gewichtsverteilung beachten. Daher ist eine kompetente Beratung, die genau auf die Bedürfnisse des Arbeiters eingeht und eine benutzerorientierte Planung aufstellt, von enormer Wichtigkeit.