Die heute verfügbaren Einrichtungen sind hochmodern und bieten Sicherheit und Ordnung. Sie sollten möglichst wenig Gewicht haben und dabei eine maximale Platzausnutzung im Fahrzeug ermöglichen.

Ein Lieferwagen – weiß, Größe eines klassischen Kleinbusses. Zwei Personen drin – Fahrer und Beifahrer. Eine Landstraße – kaum befahren, aber plötzlich springt ein Reh über die Fahrbahn. Der Fahrer bremst und verreißt das Lenkrad. Er kann das Fahrzeug stabilisieren und zum Stehen bringen. Das Reh ist wieder im hohen Gras verschwunden. Es ist unverletzt, die Fahrzeuginsassen sind es auch.  Als sie nach einer kurzen Pause die Fahrt wieder fortsetzen wollen, stoßen sie auf ein Problem. Sie hatten zwar nicht viel geladen, aber durch die Bremsung ist alles durcheinandergeworfen worden. An ein Weiterfahren ist zunächst nicht zu denken. Zuerst muss zusammengeräumt werden – in der Hoffnung, dass nichts kaputt gegangen ist.
 

Funktionalität leistet Sicherheit

In ihren Lagern der meisten Unternehmen stehen große, stabile Regale oder Kästen mit Schubladen, je nachdem, was aufbewahrt werden soll. Der Sinn ist klar: Waren müssen übereinander gelagert werden können. Dabei ist es sehr wichtig, dass die Ware gut gesichert ist, um Unfälle und Wertminderung zu vermeiden.
Sobald es um Fahrzeuge geht, sind derartige Einsichten nicht mehr so weit verbreitet. „Da ist doch der Laderaum, da sind doch zwei Haltebänder. Das muss genügen“, scheint zumindest bei vielen der Zugang zu sein. Weitergedacht wird dabei aber nicht. Die auf Prozesse individuell abgestimmte Bereitstellung von Material und Werkzeug, die Stauraumorganisation sowie Ordnungssysteme sind hierbei ebenso von Bedeutung wie Sicherheit und Ergonomie.
 

Ordnung im Fahrzeug

Schon allein aus juristischer Sicht ist eine gut überlegte und qualitativ hochwertige Fahrzeugeinrichtung notwendig: Um den gesetzlichen Bestimmungen zu genügen muss die Ladung dergestalt im Fahrzeug verwahrt werden, dass dessen sicherer Betrieb garantiert ist. Durch Verrutschen der Ladung könnte das Fahrzeug ins Schleudern kommen. Das ist nicht einmal höhere Physik – dass ein im Laderaum umgefallener Kasten den Schwerpunkt des Fahrzeugs stark verlagert, ist eine banale und doch grundlegende Erkenntnis. Außerdem darf die Ladung den Laderaum nicht verlassen und niemand gefährden.  Daher muss die Ladung befestigt werden, zur Sicherheit für andere
Verkehrsteilnehmer, zur Sicherheit für das Ladegut und natürlich auch für den Fahrer und die Ver- und Entlader. Der Sicherheitsaspekt steht bei derlei Überlegungen natürlich immer im Vordergrund. Besonders wichtig ist aber auch die betriebswirtschaftliche Komponente. Ein Fahrzeug ist für viele Menschen ein Arbeitsplatz – und wer hat schon gerne einen unordentlichen oder gar schmutzigen Arbeitsplatz?

Ein richtig eingerichtetes Fahrzeug schafft Ordnung und Sauberkeit. Das wiederum motiviert Mitarbeiter. Ein professioneller und ordentlicher Firmenauftritt hört nicht nach dem Firmengelände auf, dazu gehört auch Ordnung im Fahrzeug. Darüber hinaus ist der Faktor Zeit bekanntlich der knappste. Sicher verstaute Ladung ist nach Erreichen des Zielortes schnell wieder auffindbar und hilft auf diese Weise, eben wertvolle Zeit zu sparen.
 

Individualität schafft Preisvorteil

Die Einrichtung selbst ist also primär Mittel zum Zweck. Dank moderner Techniken und Materialien ist es möglich geworden, Einrichtungen flexibel zu gestelten – das heißt, an das jeweilige Fahrzeug und den momentan benötigten Zweck anzupassen. Wer etwa ein Fahrzeug ausflottet oder verkauft, der kann seine Einrichtung mitnehmen.
Durch moderne Modulbausysteme sind Fahrzeugeinrichtungen aktuell und zeitsparend umbaubar. Längen und Breiten des Lastenträgers sind frei definierbar, die Ausstattung vom einfachen Querträger bis hin zur kompletten Dachgalerie individuell gestaltbar. Das erhöht den Komfort für Mitarbeiter und Ladung nochmals. Der Fahrer unseres eingangs erwähnten weißen Lieferwagens hätte sich damit wohl sehr viel Zeit und Kraft gespart.