Eine Studie, dass es bei mittelständischen Unternehmen noch erheblichen Nachholbedarf im Bereich Travel Security gibt.

„Kriminalität, Terror oder Epidemien gehören zu den sicherheitsrelevanten Themen beim Reisen“ , bestätigt Peter Fürnweger, Gesch.ftsführer eines österreichischen Travel Security Anbieters. „Unternehmen haben eine Fürsorgepflicht für ihre Mitarbeiter. Meistens geht es für mittelständische Unternehmen gar nicht immer darum, riesige Alarmpläne vorzuhalten. Vielmehr müssen sie wissen, wo sich die Angestellten au alten und wie man sie im Falle des Falles in einer Krisensituation erreichen kann.“ Dabei dürften diese Vorsichtsmaßnahmen allerdings nicht in eine komplette Überwachung der Mitarbeiter ausarten.

 

Grundregeln

Schon bei der Reisevorbereitung sollte man ein paar Grundregeln beachten: „ Oftmals reichen ein paar Schulungen aus, um die Sensibilität bei den Firmen für diesem Feld zu verstärken. Auf alle Fälle müssen die Mobilnummern des Reisenden hinterlegt werden, genauso wie die Kontaktdaten des Geschäftspartners im Zielland und möglichst alle Übernachtungsadressen und – Telefonnummern. Die Daten sollten so abgelegt sein, das nicht nur ein Mitarbeiter darauf Zugri hat, sondern möglichst alle berechtigten Personenkreise im Unternehmen. „Wichtig ist andersherum aber auch eine 24 Stunden an sieben Tagen die Woche besetzte Notfallnummer, an die sich Firmenmitarbeiter aus dem Ausland wenden können. Durch die Zeitverschiebung über die Kontinente hinweg ist ein fi rmeninterner Ansprechpartner am Stammsitz eines Mittelständler nicht immer erreichbar“, gibt Fürnweger zu bedenken.