Während bei der Wahl einer Fahrzeugmarke, eines konkreten Modells und der Ausstattung meist Fakten zählen, wird die Authentizität des Autohauses eher mit dem Bauchgefühl bewertet. Gerade im ländlichen Raum ist es leicht, die Vertrauenswürdigkeit der potenziellen Geschäftspartner zu beurteilen.

Schließlich kennt bekanntlich jeder jeden. Ein gut geschultes Beraterteam, das die Bedürfnisse der Kunden in den Mittelpunkt stellt, zählt zu den wichtigsten Kriterien für die Wohlfühlatmosphäre.

Loyalität rechnet sich

Ein freundschaftliches Verhältnis zwischen Autohändler und Kunden mag für viele eher nachrangig erscheinen. Der Händler kann aber auch bei mühevollen Formalitäten wie Finanzierung, Zulassung und Versicherung zum Partner werden. Im Idealfall bleibt die Beziehung dann bei den regelmäßigen Serviceterminen, den wiederkehrenden §57a-Begutachtungen und selbst im Fall einer Panne aufrecht.

Wer seine Winter- und Sommerreifen einlagern und zweimal jährlich wechseln lassen möchte, wird schnell erkennen – man sieht sich öfters als einmal im Auto-Leben.

Gebrauchtwagen vom Händler

Autohäuser sind nicht nur punkto Neuwagen der ideale Ansprechpartner. Viele Händler haben zahlreiche Gebrauchtwägen im Sortiment oder spezialisieren sich gar vollkommen auf den Wiederverkauf. In jedem Fall gilt: Ein kompetentes Autohaus verkauft nur Fahrzeuge, die sich in einem technisch einwandfreien Zustand befinden.

Das Serviceteam checkt den PKW des Vorbesitzers auf Herz und Nieren, um Mängel zu erkennen und vor der neuerlichen Übergabe zu beheben. Taucht der erste Schaden dennoch früher als erwartet auf, hat man als Verbraucher – je nach Schaden und zugrundeliegendem Vertrag – möglicherweise Gewährleistungsansprüche.

Beim Kauf von Privatpersonen hingegen ist der Griff in die eigene Geldbörse meisten unvermeidbar. Und kein verbraucherfreundliches Autohaus lässt seine Kunden sprichwörtlich am Pannenstreifen stehen, sondern ist bemüht die Geschäftsbeziehung auch nach der Kaufabwicklung fair zu gestalten.