Laut dem Firmenwagenreport 2016 ist die Sicherheit den von Kienbaum Wien befragten Nutzern firmeneigener Fahrzeuge besonders wichtig. Doch was macht den Arbeitsplatz auf Rädern sicher?

Fahrzeugsicherheit schützt Fahrzeug, Fahrer und Verkehr

Am fahrbaren Arbeitsplatz Firmenwagen fußt die Sicherheit des Fahrzeugführers, sei es der Handwerker auf Montage, der Versicherungsvertreter im Außendienst oder der Arzt im nächtlichen Notruf, maßgeblich auf der Sicherheit des Fahrzeugs.

Verlässlich funktionierende Technik gewährleistet sowohl Schutz für das Fahrzeug selbst, als auch für den Fahrer darin – und nicht zu vergessen: für sämtliche anderen Verkehrsteilnehmer. Investitionen in die firmeneigene Fahrzeugflotte sind demnach als Investitionen in Schutzmaßnahmen anzusehen.

Unternehmen haften unmittelbar

Schutzmaßnahmen zu ergreifen, ist in vielen europäischen Ländern heute Sache der Unternehmen. Denn vor dem Gesetz haften ihre Vorstände beziehungsweise Geschäftsführungen unmittelbar. An europaweiten, einheitlichen Regelungen wird derzeit gearbeitet, das Ziel, die Zahl der im Straßenverkehr Getöteten und schwer Verletzten bis 2050 auf Null zu reduzieren, ist von der EU-Kommission mit der „Vision Zero“ bereits formuliert.

Fahrzeugsicherheit dank Werkstattvertrag

Mit der Umsetzung der Unfallverhütungsvorschriften hat ein Unternehmen dafür zu sorgen, dass die Firmenwagen allzeit sicher einsatzbereit sind. Das setzt eine regelmäßige Inspektion der Fahrzeugtechnik, deren Wartung und gegebenenfalls Instandsetzung voraus. Wer hier schon beim Fahrzeugkauf oder -leasing entsprechende Wartungsverträge abschließt, geht auf Nummer Sicher, von der Vertragswerkstatt rechtzeitig informiert zu werden, dass der Wagen zur Wartung fällig ist.

Fahrersicherheit heißt: ein sicheres Fahrzeug sicher zu fahren

Eine einwandfrei arbeitende Fahrzeugtechnik sorgt für aktive und passive Fahrzeugsicherheit. Aktiv unterstützt sie den Fahrer mit Bremskraftverstärkung, elektromechanischer Feststellbremse, Servolenkung, Navigationssystem, Reifendruckassistenten, Rückfahrkamera, Ultraschallparkhilfe und mehr, um einen Unfall zu verhindern. Passiv hilft sie ihm mit Sicherheitseinrichtungen wie Airbag, Sicherheitsgurt plus Straffer sowie Kopfstützen, die Folgen eines Unfalls zu mindern.

Doch es ist nicht nur die Technik allein, die den Arbeitsplatz auf Rädern sicher macht: Auch die FahrerInnen müssen ihren Teil zur Verkehrssicherheit beitragen. Sie sollten regelmäßige Sicherheitstrainings absolvieren, um die Technik ihres Arbeitsplatzes kennen- und einsetzen zu lernen. Sozialverträgliche Arbeitsbedingungen sollten den fahrenden MitarbeiterInnen zudem davor bewahren, überlastet und daher mit Aufmerksamkeits- und Leistungsdefiziten am Straßenverkehr teilzunehmen.

Denn an kaum einem anderen Arbeitsplatz ist das Unfallrisiko so groß wie am Steuer. Wer nicht sicher fährt, wird zur Gefahr.