Der Trend zum Outsourcing des Fuhrparkmanagements bleibt ungebrochen. Und das nicht nur bei den großen Unternehmen. Vor allem Klein- und Mittelbetriebe entdecken zunehmend die Vorteile von Leasing und externer Flottenbetreuung.

Zusätzliche Services und Extras, wie professionelle Bedarfserstellung, Ersatzbeschaffung, Investitionsplanung, Monitoring und Controlling, Treibstoffmanagement, Fahrzeugwartung, Versicherung usw. durch die Leasingunternehmen, überzeugen immer mehr Unternehmer.

So wuchs das Fuhrparkmanagement 2016 in Österreich um 21 Prozent. Insgesamt überstieg die Anzahl aller Fuhrparkmanagement-Bestandsverträge erstmals die 100.000-Stück-Marke, dies bedeutet ein Wachstum von 7 Prozent.

Kostenbewusstsein kultivieren

Das Potenzial der KMU ist sehr groß und lässt noch viel Platz für Leasing-Neukunden. Immerhin sind rund 85 Prozent der österreichischen Unternehmen Klein- oder Mittelbetriebe, die immer mobiler agieren und dabei vermehrt auf die Kosten schauen müssen. Sie können sich mit einem Flottenmanagement durch ihre Leasing-Gesellschaft auf ihre Kernaufgaben konzentrieren, Ressourcen freimachen und die Kosteneffizienz erhöhen.

So profitieren auch kleine Firmenflotten ab fünf Fahrzeugen von günstigeren Einkaufskonditionen der Leasingfirmen bei Treibstoff, Ersatzteilen beziehungsweise Reifen. Im Schnitt können bis zu 10 Prozent der Fuhrparkkosten über ein professionelles Flottenmanagement durch die Leasingfirma eingespart werden.

Mit Fuhrparkmanagement fit für die Zukunft

Die ökologische und gleichzeitig ökonomische Mobilität entwickelt sich auch in Österreich immer mehr zu einem zentralen Thema  bei der Flottenauswahl. Bei Fahrzeugen mit alternativen Antriebskonzepten, vor allem bei Elektrofahrzeugen, bei denen für die Batterienutzung eine monatliche Miete anfällt, lassen sich durch professionelle Planung deutlich Kosten sparen.

Kein Wunder, dass der Leasinganteil bei Fahrzeugen mit elektrischem Antrieb ist bei Weitem höher, als bei Fahrzeugen mit konventionellem Antrieb. Durch die Steuerreform, die eine jährliche Senkung der CO2-Obergrenze vorsieht, sind alle Unternehmen gezwungen, ihren Fuhrpark entsprechend anzupassen. Anderenfalls wird die Belegschaft, die ihre Dienstautos auch privat nutzt, zur Kasse gebeten.

Hier werden die Unternehmen auch in Zukunft verstärkt auf Leasing und im Speziellen auf Fuhrparkmanagement zurückgreifen. Immer mehr Fuhrparkverantwortliche überdenken die Zusammensetzung der eigenen Flotte nicht länger als reinen Image-Aspekt, sondern setzen aus Kostengründen auf E-Mobilität.

Um die E-Mobilität in Österreich weiter voranzutreiben, wird das Netz an Ladesäulen von den Betreibern stetig ausgebaut. Schnellladestationen und integrierte Bezahlterminals sind nur einige der technischen Innovationen auf diesem Gebiet. Damit wird die grüne Alternative zum herkömmlichen Benzin- oder Dieselantrieb in den nächsten Jahren weiter auf der Überholspur bleiben.