Ein Büro oder Verkaufsraum reicht oft nicht, wenn man ein Unternehmen erfolgreich gründen und leiten möchte. Zur wirtschaftlichen Konkurrenzfähigkeit gehört auch der entsprechende Firmenfuhrpark. Der will und muss natürlich auch verwaltet werden.

Warum das so ist, erklärt Stephan Klier, Geschäftsführer von Alphabet Österreich: „Grundsätzlich ist die Flottengröße relevant, wenn es ums Fuhrparkmanagement geht, und nicht die Größe des Unternehmens. Ein gut organisierter Fuhrpark bringt wesentliche Vorteile und schont Ressourcen. Darüber hinaus ist der Dienstwagen ein sehr emotionales Thema in den Unternehmen, so dass eine transparente und klar diversifizierte Car Policy die Motivation der Mitarbeiter unterstützt. Ein schlecht organisierter Fuhrpark bindet immer Zeit und Geld – eine professionelle Organisation reduziert diese Effekte.“

Alternative Antriebe als Imageboost

Kostenseitig spielt der Fuhrpark in einem Unternehmen eine große Rolle. Dessen Unterhalt ist nach den Personalkosten einer der größten Kostenfaktoren in vielen Unternehmen. „Durch ein professionelles Fuhrparkmanagement ergibt sich der Freiraum, sich auf das Kerngeschäft konzentrieren zu können und immer von aktuellen Trends und Entwicklungen zu profitieren“, stellt der Experte klar.

Das Thema alternative Antriebe wird immer wichtiger, nachhaltiges Denken wirkt sich nicht nur auf das Firmenimage positiv aus. Dazu Stephan Klier: „Der Einsatz von umweltfreundlichen Fahrzeugen bringt unterschiedlichste Vorteile. Die Optimierung des Kraftstoffverbrauchs ist hier zuvorderst zu nennen. Auch können KMUs vom Imagegewinn profitieren, der mit dem Einsatz alternativer Antriebstechniken einhergeht. Unternehmen, die etwa Elektromobilität einführen, demonstrieren Verantwortungsbewusstsein und Innovationskraft.“

Mobilitätsmanagement der Zukunft

„Flottenmanagement wird sich zu einem umfassenden Mobilitätsmanagement entwickeln. Es geht nicht mehr nur darum, Mitarbeitern ein Dienstfahrzeug bereitzustellen. Das bedeutet auf der einen Seite: Rund-um-Service für den Fahrer von Versicherung und Reifen bis hin zu Tankkarten und Schadenmanagement. Auf der anderen Seite geht es zunehmend um Leistungen, die notwendig sind, damit Mitarbeiter flexibel und effizient mobil bleiben. Corporate Car Sharing ist hier ein interessantes Stichwort. Und Elektromobilität hat definitiv das Potenzial, sich zu einem relevanten Baustein im Mobilitätsmix von Unternehmen zu entwickeln.“