Manche Fuhrparkverantwortliche haben das Gefühl, in einer Massenkarambolage zu stecken. Vorn stehen Budgetvorgaben, Dienstwagenregelung, Carpolicy und Tagesgeschäft. Von hinten schieben Themen wie Dieselfahrverbote, Elektrofahrzeuge, geänderte Sachbezüge, elektronische Fahrtenbücher, Schadensquote, internes Carsharing und anderes nach. Wie bekommt man wieder freie Fahrt?

Ein optimiertes Fuhrparkmanagement schafft Geld und Freiraum, um die Dynamik der Veränderungen bewältigen zu können. Nicht nur zu reagieren, sondern mit entsprechenden Strategien rechtzeitig zu agieren. Es gilt, entweder die Eigenverwaltung effizient zu gestalten oder den Fuhrpark outzusourcen.

Durch Prozessoptimierung, Bündelung, Implementierung von Steuerungsinstrumenten und klare Strukturen werden entsprechend Zeit und Geld frei.

Fuhrparkmanagementunternehmen stellen Neukunden häufig Kosteneinsparungen bis zu 20 Prozent in Aussicht. Dies sind Erfahrungswerte und Resultat einer gut strukturierten Fuhrparkverwaltung.

Bei einer jährlichen Kostenersparnis von bis zu 2000 Euro pro Fahrzeug lohnt es sich, die Eigenverwaltung zu optimieren oder den Fuhrpark outzusourcen.

Outsourcing an einen externen Fuhrparkmanager bietet Vorteile, birgt aber auch Risiken:

Chancen

  • Konzentration auf  Kernkompetenzen
  • Reduktion der Prozesskomplexität
  • Hohe Expertise (z.B. Ökologie, Gesetze)
  • Kostengarantien/Risikominimierung
  • Kostentransparenz
  • Reduktion Personalrisiko

Risiken

  • Abhängigkeit hinsichtlich Kosten, Qualität und Flexibilität
  • Integration- und Schnittstellenprobleme
  • Kontrollverlust
  • Interner Know-how-Verlust
  • Reduzierte Flexibilität (Geschäftspartner)

Outsourcing ist weder in noch out. Ein Unternehmen muss regelmäßig Chancen und Risiken abwägen. Experten können bei solchen Entscheidungen unterstützen, denn Erfordernisse ändern sich, Dienstleistungen werden komplexer und Softwarelösungen besser.