Zu den klassischen Fragen: „Benzin oder Diesel?“, „Kaufen oder Leasen?“ und „Dienstauto oder Kilometergeld?“, gesellen sich täglich neue Nuancierungen und gänzlich neue Themen wollen ebenso verstanden und behandelt werden. Beispielsweise gewinnen in Hinblick auf Elektromobilität die Themen Infrastruktur, Technik, Umwelt und ganzheitliches Mobilitätsmanagement unaufhörlich an Relevanz und bringen ExpertInnen aus verschiedensten Ecken an einen Tisch.

Anbieterseitig führt dies sowohl zu tieferen und breiteren Produktpaletten als auch neuen Playern, die von den Fuhrparkbetreibern laufend evaluiert werden müssen, um den Anschluss nicht zu verlieren. Denn mit der steigenden Vielfalt ist auch jedem schnell klar, dass die Zahl der Optimierungsmöglichkeiten stetig wächst. Logistische Neuerungen (z.B. Bilanzierung, Leasing, Einführung WLTP etc.) und handfeste Skandale wirken ebenfalls als Verstärker des konstatierten Trends steigender Komplexität und Verwirrung.

Im Alltag begeben sich immer mehr Unternehmen auf die Suche nach professioneller Hilfe, wo sie aber mancherorts auch wenig Rat und Hilfe finden. Man nehme nur die absurde Situation, wenn das Autohaus des Vertrauens keinerlei Auskunft über aktuell noch oder in Bälde (wieder) verfügbare Produkte geben kann. Hierbei ist keineswegs die Rede von exotischen Sondermodellen, sondern von den Topsellern der letzten Dekaden.

Profiteure dieser Gegebenheiten werden vermehrt all jene sein, die nebst attraktiven Produkten und Lösungen auch echte Hilfe, Information und Betreuung anbieten. Schulungsinstitute und Fachmedien kämpfen hier naturgemäß auch an vorderster Front. Hohler Marketingsprech wird in fordernden Zeiten hoffentlich rascher entlarvt und im Idealfall gewinnen die Bestbieter vor dem Billigstbieter wieder mehr an Beachtung.