Für Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen führt häufig kein Weg an einer eigenen Flotte an Firmenfahrzeugen vorbei. Für viele Außendienstmitarbeiter stellt der eigenen Firmenwagen oftmals die einzige Möglichkeit dar, Kundentermine zeitnah und flexibel wahrnehmen zu können. Doch man sollte nicht vergessen, dass die Firmenflotte auch als Aushängeschild des Unternehmens nach Außen gilt.

Andere Verkehrsteilnehmer nehmen einen Firmenwagen mit Aufschrift eher wahr und ordnen ihn aufgrund des Aussehens und der Marke in eine bestimmte geistige Schublade ein. Und damit auch das Unternehmen selbst. Daher sollten sich Unternehmer bei der Wahl des optimalen Fuhrparks auch Gedanken über die Optik der Firmenfahrzeuge und das Image der Marke machen. 

Wirkung nach Außen

Viele Firmenwagen sehen langweilig und unscheinbar aus. Silberne oder schwarze Fahrzeuge konservativer Marken, die auf dem Weg zur Schule oder beim wöchentlichen Einkauf bloß nicht auffallen sollen. Doch bei einer Firmenwagenflotte geht es um mehr als nur die bloße Fortbewegung. Der Wiedererkennungswert beispielsweise sollte nicht außer Acht gelassen werden. Das Straßenbild wird immer angepasster, immer gleichförmiger.

Wenn aber Fahrzeuge herausstechen, schaut man bewusst hin, sie bleiben im Gedächtnis. Und im gleichen Zug merkt man sich auch den Firmennamen, der darauf zu lesen ist. Eine rote Limousine eines avantgardistischen Herstellers hochwertiger Reiseautos aus England beispielsweise hat einfach ein anderes Image und einen anderen Wiedererkennungswert als ein silberner Kombi eines Herstellers, der primär für seine Familienwagen bekannt ist. Und genauso wie das Auto wird auch das Unternehmen wahrgenommen. Mit individuellen Autos lassen sich Unternehmenswerte wie Innovationsgeist oder Mut zu Neuem viel deutlicher nach Außen kommunizieren.

Sachbezug neu

Mit dem Jahreswechsel hat sich auch die Bestimmung zum Sachbezug für Firmenwagen geändert. Für schadstoffarme Fahrzeuge mit einem CO2-Ausstoß von bis zu 130g pro Kilometer gilt weiterhin ein Sachbezugswert von 1,5 Prozent, maximal aber 720 Euro pro Monat. Wer als Firmenwagen also ein sparsames Modell wählt, profitiert nicht nur an der Zapfsäule, sondern auch vom begünstigten Steuersatz beim Sachbezug.

Doch nicht nur Kleinwagen fallen unter die strenge 130g CO2 pro Kilometer-Hürde. Selbst ausgewachsene Reiselimousinen sind schon so sparsam, dass sie sich bestens als Firmenwagen eignen. Wer hätte beispielsweise gedacht, dass auch ein britisches Gentlemans-Car neben Luxus, Leistung und Komfort auch die Sparsamkeit bietet, um sich bestens als steuerbegünstigtes Fahrzeug für Unternehmensflotten zu eignen?

Fuhrparkmanagement

Eine wichtige Hilfestellung von der Anschaffung über den Betrieb bis zur Verwertung der eigenen Unternehmensflotte bietet ein Fuhrparkmanager. Denn mit einem maßgeschneiderten Fuhrparkmanagement können sich Unternehmer samt Mitarbeitern voll auf ihre Aufgaben konzentrieren. Es gehen keine Zeit oder gar personelle Ressourcen für die Verwaltung des Fuhrparks drauf.

Der Fuhrparkmanager wählt nach den festgelegten Anforderungen des Unternehmens die am besten passenden Autos aus, kümmert sich auch um die Finanzierung, die vorgeschriebene Wartung, ein Ersatzfahrzeug im Falle eines Defekts oder eines Unfalls und selbst den nötigen Reifenwechsel hat er im Blick. Und nach der im Vorfeld festgelegten Nutzungsdauer der Fahrzeuge kümmert sich der Fuhrparkmanager auch gleich um die Verwertung bzw. um den Verkauf, um dafür den besten Restwert zu erzielen.

Leistungen der Hersteller

Doch auch Fahrzeughersteller bieten maßgeschneiderte Lösungen für den Einsatz ihrer Fahrzeuge in Unternehmensflotten an. So besteht beispielsweise bei einem Hersteller von komfortablen Limousinen die Möglichkeit, das Firmenfahrzeug mit maßgeschneiderten Business-Paketen und Sonderkonditionen für Unternehmer zu finanzieren. Mittels Full-Service-Leasing werden alle Eventualitäten abgedeckt, hinzu kommt eine Mobilitätssicherheit im Pannenfall und eine 24-Stunden-Erreichbarkeit des zuständigen Servicecenters.

Zahlreiche Hersteller konzentrieren sich aber auch im Betrieb schon darauf, die zweitgrößte Ausgabenposition nach der Abschreibung, nämlich Wartungs- und Reparaturkosten, gezielt zu senken. Das gelingt durch technische Innovationen, die dazu beitragen, Serviceintervalle zu verlängern. Damit Sie nicht nur möglichst sorgenfrei, sondern auch günstig unterwegs sind.