Zum einen ist den wenigsten KMU bewusst, wie viel Aufwand das optimale Management der Firmenfahrzeuge verursacht. Sie können auch selten sofort eine detaillierte monatliche Kostenübersicht der kleinen Flotte zeigen, um sie strukturier- und damit budgetierbar zu machen. Aber selbst Handwerksbetriebe mit fünf bis zehn Fahrzeugen können schon von den Kostenvorteilen einer effizienten Bewirtschaftung profitieren.

Viele Sparpotenziale

Denn gerade Firmen mit eher weniger Personal müssen dieses noch effektiver einsetzen, sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und über Potenzial von Outsourcing nachdenken. Zwar tun sich noch viele schwer, einige Dienste auszulagern. Möglich ist es jedoch schon bei Teilaspekten, zum Beispiel Leasingangeboten.

Wenn zu einem bestimmten Zeitpunkt gleich mehrere Fahrzeuge beschafft werden müssen, bindet das viel Eigenkapital. Das wird beim Leasing geschont und kann nun für den eigentlichen Geschäftszweck eingesetzt werden.

Einfache Budgetierung

Die konstanten monatlichen Raten, die als Betriebsausgaben steuerlich absetzbar sind, bieten über die gesamte Laufzeit den Vorteil der festen Budgetierbarkeit. Leasingfahrzeuge stellen zudem kein Anlagevermögen dar und sind bilanzneutral. Außerdem wird eine geleaste Flotte in der Regel alle paar Jahre erneuert – so sind die Fahrzeuge für die Mitarbeiter stets technologisch auf dem neuesten Stand.

Definierte Leistungen

Wer sich hier im großen Markt der Angebote für das richtige entscheiden will, muss jedoch vorher einige Punkte beachten:

Vor einem Leasingvertrag sollten Inhalte wie Entgelt, Laufzeit, Eigenleistungen, Art der Verzinsung und Restwertrisiko beim Leasinggeber beziehungsweise -nehmer besprochen werden. Ist der Vertrag erst mal unterschrieben, ist es für Korrekturen meistens zu spät.