Die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten, ist ein zentraler Baustein, damit eine Veranstaltung gelingt. Im Vordergrund steht dabei die Absicherung der Teilnehmer sowie der Veranstalter, doch die Haftungssituation ist hier selten klar. Im Zweifelsfall werden aber meist die Organisatoren belangt, wenn etwas vorfällt. Auch deshalb beginnt die Absicherung einer Veranstaltung schon lange vor Beginn.

Die Entwicklung eines Sicherheitskonzepts mit den zuständigen Behörden und Fachleuten ist der erste Schritt. Jedes Event ist anders und bedarf individueller Lösungen: Was eine Konferenz ideal präpariert, kann für eine Messe vielleicht nur eine Mindestmaßnahme sein. Handelt es sich um keine Premiere, können bei der Vorbereitung auch Erfahrungen der Vergangenheit wichtigen Input liefern.

Wer reinkommt, ist drin

Vieles für die Sicherheit eines Events entscheidet sich bereits am Eingang: Wer reinkommt, ist erst einmal drin. Das kann sich bei Unbefugten rächen, da sie im Veranstaltungstrubel nicht so schnell zu lokalisieren sind. Zutrittskontrollen sind somit ein wichtiges Element für die Absicherung. Gleichzeitig darf sich eine Einlassüberprüfung aber nicht zu lange hinziehen.

Ein schneller Zutritt und die Mobilität der Teilnehmer sind ebenso wichtig für eine gelungene Veranstaltung, denn wo sich Menschenmengen ballen, steigt neben der Unzufriedenheit auch die Gefahr. Durch Fortschritte bei der Teilnehmeridentifikation geht es am Einlass inzwischen jedoch meist recht flott zu: Entsprechende Scantechniken wie digitale Barcodes oder Smartphonetickets sorgen dafür, dass man sich rasch ausweisen und zügig passieren kann.

Fingerabdruck als Eintrittskarte

Durch die Innovationen auf dem Sektor der biometrischen Identifikation wird langfristig vielleicht sogar ein Fingerabdruck als Eintrittskarte ausreichen. Gerade im Umgang mit solchen sensiblen Informationen ist der Veranstalter gefragt, die Sicherheit solcher Daten zu gewährleisten. Die Organisatoren müssen daher nicht nur auf dem Boden der Tatsachen, sondern auch im digitalen Raum eine effiziente Sicherheitsstruktur errichten.

Die Absicherung eines solchen Events endet jedoch nicht hier, auch im Verlauf einer solchen Veranstaltung gilt es, den Überblick zu erhalten, um auf Vorfälle schnell reagieren und Risiken schon vorab ausräumen zu können.

Sicherheitsfaktor Mensch

Hierbei setzen Veranstalter verstärkt auf Videotechnologien wie stationäre Kameras oder Flugdrohnen. Hier ist der Datenschutz ebenso ein Thema: Eventbesucher müssen über diese Überwachung ausreichend informiert werden und ein sensibler Umgang mit solchen Daten ist Pflicht.

Das menschliche Auge sieht vor Ort aber häufig ein bisschen mehr als auf dem Bildschirm. Gerade durch die wachsenden Herausforderungen bei solchen Events ist auch das Sicherheitspersonal mehr gefragt: Die Mitarbeiter der Aufsicht müssen geschult und entsprechend vorbereitet werden, um auf die zahlreichen Faktoren richtig eingehen zu können. Am sichersten ist es nämlich meistens, wenn Menschen aufeinander aufpassen und man nicht alles der Technik überlässt.