Gäste fühlen sich nicht nur wohl, wenn sie gut unterhalten und bewirtet werden, sondern auch wenn sie meinen, in Sicherheit zu sein. Dafür gibt es viele Faktoren zu beachten – umso mehr, je größer das Event ist.

Das fängt bei der Wahl des Veranstaltungsortes an: Zugänge müssen gesichert oder gesperrt werden. Besucherströme gilt es durch entsprechende Leitsysteme zu lenken, um den Ablauf bis zum Schluss möglichst reibungslos zu gestalten.

Fragen über Fragen

Wo und wie stellen sich hier Besucher an? In welchen Räumen halten sie sich auf? Wie bewegen sie sich dort? Was verändert sich in einer Notsituation? Welche Entwicklungsszenarien sind im jeweiligen Veranstaltungsrahmen denkbar? Das sind Fragen, die man vorab beantworten muss, um bauliche Maßnahmen einzuleiten, die Einsatzplanung zu gestalten und sich mit den zuständigen Behörden sowie dem Kunden zu koordinieren.

Davon ausgehend werden nicht nur Hilfsmittel wie Barrieren und Markierungen eingesetzt, sondern wird auch bestimmt, wo das jeweils dafür spezialisierte Personal tätig wird. Dabei empfiehlt es sich auch zu recherchieren, welche Events bereits vor Ort stattgefunden haben und was für Erfahrungen andere Organisatoren dabei gemacht haben.

Allzeit bereit

Doch egal, wie gut man vorbereitet ist: Passieren kann immer etwas. Auch eine professionelle Absicherung ist keine Garantie dafür, dass eine Veranstaltung störungsfrei abläuft. Dafür muss es gar nicht erst zum Allerschlimmsten wie einem Anschlag kommen.

Bereits ein unangekündigter Wetterumbruch kann Veranstaltungsteilnehmer schon in Gefahr bringen. Deshalb gilt es dafür Sorge zu tragen, Rettungswege freizuhalten und auch ein Konzept für den Abbruch eines Events in der Hinterhand zu haben, das im Notfall sofort umgesetzt werden kann.

Die große Kunst ist dabei aber, trotz maximaler Präsenz den Gästen nur minimal aufzufallen. Zum Sicherheitsempfinden der Gäste trägt nämlich auch bei, dass sie gar nicht bemerken, wo überall für ihren Schutz gesorgt wird.