Während Verpackung, wie wir sie heute kennen, seit etwa vierzig Jahren so existiert, sind Displays eine Entwicklung des letzten Jahrzehnts und nach wie vor auf Expansionskurs. Vorbei sind die Zeiten, als die Aufsteller bloß zu Weihnachten, Ostern und anderen Feiertagen in Supermärkten anzutreffen waren. Mittlerweile begleiten sie uns ganzjährig und branchenunabhängig beim Einkaufen, ob im Baumarkt oder auf der Theke der Trafik.

Je nach Anzahl der meist aus Wellpappe oder Karton gefertigten Displays werden diese im Digital- oder Offsetdruckverfahren hergestellt, damit ihr Äußeres die Verpackung des Produkts stimmig ergänzt. Wie Displays konkret ausgeführt werden, erarbeiten die Herstellerfirmen individuell mit den Kunden, oft bereits während der Produktentwicklung. Neben gängigen Boden-, Regal-, Schütten- oder Thekendisplays gibt es auch viele Sonderanfertigungen.

Je auffälliger und imposanter, desto besser. Schlussendlich soll das Display das Grundprodukt hervorheben. Die Displayhersteller übernehmen aber nicht nur das Design, sondern in der Regel auch die logistische Abwicklung. Die Produkte werden angeliefert, in die Displays umgepackt und an den Handel geliefert. Am Point of Sale dienen sie dann meist im Kassenbereich als Eyecatcher.