Herr Fretz, Quantenphysik und Personalmanagement – was hat das miteinander zu tun?

Mithilfe der Quantenphysik sind wir in der Lage, verschiedene Informationsfelder kombiniert zu analysieren. Grundsätzlich berechnen wir die größtmögliche Wahrscheinlichkeit, ob ein Bewerber im Unternehmen funktioniert. Quantencomputer sind dafür ideal.

Wie sieht das konkret aus?

Unser Programm analysiert die Bewerbung im Bezug auf die jeweilige Stellenausschreibung und kombiniert das mit einer Datenbank, in der zahlreiche Softskills dokumentiert sind.

Und diese Analyse können Personaler nicht selbst vornehmen?

Personaler stellen häufig nur aufgrund der sichtbaren Fakten ein. In meiner Erfahrung kommt es aber in 80 Prozent der Fälle nicht wegen fachlichen Gründen zu einer Kündigung, sondern weil sich das Team nicht versteht und die Persönlichkeiten nicht harmonieren. Unser Programm bezieht diese Faktoren aber bereits im Auswahlprozess mit ein.

Wenn das Programm soviel besser ist, müssen dann Personaler um ihren Job fürchten?

Überhaupt nicht. Hauptsächlich sind sie meist mit der Rekrutierung beschäftigt. Diese Vorauswahl könnte auch unsere Software erledigen. Wenn die das übernimmt, gewinnen die Personaler viel Zeit für die Dinge, die sonst zu kurz kommen – wie etwa interne Weiterbildungsmaßnahmen und das grundsätzliche Personalmanagement im Betrieb.

Eine so komplexe Software ist wohl vor allem für Großkonzerne gedacht?

Nein, nicht nur. Auch kleinere und mittlere Betriebe sind bereits mit unserer Standardsoftware gut versorgt. Bei großen Firmen nehmen wir Anpassungen vor. Denn immer wieder kommen unsere KundInnen auf uns mit neuen Anwendungsideen zu, wofür wir ihnen die Software gern passend zuschneiden.