Auch wenn die steigende Zahl der Betroffenen das Gegenteil vermuten lässt: Ein Burnout ist heute durchaus vermeidbar. Stress im Beruf ist ganz normal, aber wer permanent unter massiver Anspannung leidet, sollte nach deren Ursachen forschen.

Planen statt hetzen

Arbeitsabläufe und das Zeitmanagement sind dann zu hinterfragen. Ohnehin sollte man sich selbst weniger unter Druck setzen: Pausen sind wichtig, um produktiv zu bleiben. Um das Berufsleben angenehm zu gestalten, hilft auch eine offene Kommunikation mit Kollegen und Arbeitgebern, mit deren Hilfe sich das Berufsleben angenehmer gestalten lässt.

Alles zu seiner Zeit

Häufig ist die Ursache für einen Burnout aber nicht bloß Überforderung, sondern Überarbeitung: Man sollte immer nur soviel tun, wie man auf einmal kann. Das bedeutet, Grenzen zu setzen und auch einmal „Nein“ zu sagen. Dazu muss man auch vielleicht den Stecker ziehen: Arbeitsmails sollten in der Freizeit ein Tabu sein.

Ohnehin empfiehlt es sich, in Ruhephasen nicht zu viel Zeit vor dem Bildschirm zu verbringen: Ein Grund für den Burnout ist auch ein Dauerfeuer aus – meist digitalen - Informationen, dem man sich erst im Schlaf entzieht.

Soziale Kontakte

Statt mit dem Computer sollte man sich in seiner Freizeit lieber mit seinen Mitmenschen beschäftigen. Arbeit mag nämlich das halbe Leben sein, ist aber eben nicht alles: Mithilfe von Familienmitgliedern und Freunden begreift man leichter, dass der Beruf nicht der absolute Lebensmittelpunkt ist – häufig ein Denkfehler, der zum Burnout führt.