Der Weg in die Selbstständigkeit ist immer ein großer Schritt und will wohl überlegt sein. Wenn man dann noch ein Start Up im Bereich der Automation und Robotik gründet erst recht. Denn diese hochtechnisierte Branche erfordert nicht nur ein gewisses finanzielles Kapital, sondern auch die Bereitschaft immer wieder neue Innovationen zu schaffen.

„Wir mussten uns das Vertrauen der Kunden in den ersten drei Jahren hart erkämpfen und uns Referenzen erarbeiten“, erzählt Roland Ambrosch von Pro Automation› 2010 gründete er das Start Up ganz alleine. Mittlerweile besteht das Team aus 18 Mitarbeitern und hat sich auf die Automation in den Bereichen Lebensmittel, Pharma, Autozulieferer und Recycling spezialisiert.

Herausforderungen und Schwierigkeiten

Potentielle Investoren zu finden ist dabei nicht immer leicht. Ambrosch hat sich für den Weg der Selbstfinanzierung entschieden: „Die Entscheidungsfreiheit für Unternehmensentwicklungen bleiben einem somit offen.“ Neben dem nötigen Kleingeld ist es auch wichtig von Anfang an die richtigen Partner zu haben. Die Lieferanten müssen das ganze Vorhaben als ein gemeinsames Projekt sehen und man muss sich auf Augenhöhe begegnen, nur dann kann es funktionieren.

Stets den Überblick über die aktuelle Auftragslage zu behalten zählt genauso zu den Herausforderungen, wie die richtigen und kompetenten Mitarbeiter zu finden. „Mittlerweile können wir behaupten, dass wir uns in den drei Jahren auf unserem Gebiet durchgesetzt haben und ganz gut dastehen. Ruhepolster ist das aber ganz bestimmt keiner“, meint Ambrosch. Gerade in dem schnelllebigen Geschäft der Automation und Robotik muss man stets am Ball bleiben, um keine Innovation zu verschlafen, sondern sie im allerbesten Falle selbst zu entwickeln.