Weihnachten steht vor der Tür – und manche von uns verfallen bereits jetzt in Panik: Wen soll ich beschenken? Wie komme ich an diese Geschenke? Will ich es mir antun, alles einzeln in Geschäften zusammenzusuchen? Wie vermeide ich die unfreiwillige Weihnachtstradition des Last-Minute-Shoppings am 24. Dezember?

Onlinehandel: Stetiges Wachstum in Österreich

Für viele Österreicher lautet die Antwort: E-Commerce. „Das bestelle ich im Internet!“ ist längst keine seltene Formulierung mehr. Dem tragen auch die Statistiken rundherum Rechnung: 2006 gab es rund 3.000 Onlineshops in Österreich, 2010 waren es 5.700, mittlerweile über 8.000. Damit halten auch die Umsätze Schritt: 2013 wurden bereits 2,9 Mrd. Euro online umgesetzt.

Obwohl die Österreicher generell als eher vorsichtige Konsumenten gelten, die nicht jedem Trend sofort nachlaufen, ist der Onlinehandel damit zweifelsohne mitten in der Gesellschaft angekommen. Warum auch nicht? Es ist wesentlich bequemer, dank moderner Payment-Security-Systeme auch sicher, die Auswahl ist größer, Produktrezensionen früherer Käufer geben brauchbares Feedback über die Qualität des Artikels – und die Zulieferung erspart den Weg ins Geschäft.

Breite Produktpalette – vom Shop ins Wohnzimmer

Von der belgischen Schokolade über ein spezielles antiquarisches Buch bis zum elektronischen Gerät – wofür man früher mehrere Geschäfte mühsam abklappern musste, braucht man heute das Wohnzimmer nicht mehr zu verlassen. Genau bei der Zulieferung liegt aber der Hase im Pfeffer. Sie ist ein Wesensbestandteil des Onlinehandels, ohne diese Logistik hat er keinen Sinn. Wozu Anfang Dezember ein Weihnachtsgeschenk bestellen, wenn es erst nach Weihnachten geliefert wird?

Derlei Sorgen gehören der Vergangenheit an – die Marktliberalisierung hat private Dienstleister auf den Plan gerufen, die durch den Konkurrenzdruck zu einer massiven Verbesserung der Servicequalität geführt haben. Der Wettbewerb hat alle Marktteilnehmer zu Innovativität gezwungen, wodurch heute Dienste vorhanden sind, die noch vor zehn Jahren bestenfalls reines Wunschdenken waren.

Verbesserte Zustellungsbedingungen machen Versand attraktiv

Hauptprofiteur ist der Kunde. Waren Paketzustellungen noch vor wenigen Jahren häufig in Logistikzentren abzuholen, so ist heute die Zustellung nach Hause oder zu einem Logistikpartner in der unmittelbaren Umgebung Standard. Und schneller geht es auch: 24-Stunden-Zustellung ist vielerorts längst möglich, standardmäßig sind zwei bis drei Werktage kein Problem mehr.

Apropos Werktage: Seit Kurzem ist die Zustellung nicht mehr auf Montag bis Freitag beschränkt.

Einzelne Paketdienste liefern mittlerweile auch am Samstag. Kombiniert mit Paketshopnetzwerken, die zum Teil über 2.000 Stellen bundesweit umfassen, kann man von einer flächendeckenden Betreuung des Kunden sprechen.

Stichwort ist hier die Nähe zur Bevölkerung. Moderne Dienstleister bieten Zeitfenster, die nicht mehr wie früher drei bis vier Stunden umfassen, in denen man auf den Zusteller warten muss, sondern nur rund 15 Minuten. Gemeinsam mit stationären Partnern vor Ort – etwa traditionellen Handelsgeschäften – ist es für Kunden nunmehr möglich, mit sehr geringem Zeitaufwand Pakete abzuschicken oder zu empfangen.

Man kann also mit Sicherheit behaupten: Der Onlinehandel stellt nicht nur die Zukunft dar, sondern ist längst Gegenwart – und für den Kunden wirklich bequem.