Passen meine Informationstechnologien (IT) zu meinen Geschäftsprozessen? Wird meine IT-Infrastruktur richtig gepflegt? Was bringt IT-Management für mein Unternehmen? Warum sind IT-Management-Methoden so kompliziert - geht das verständlicher?

Hilfe bei IT-spezifischen Fragen

Solche und ähnliche Fragen hat sich wohl schon jeder Geschäftsführer eines kleinen oder mittelständischen Unternehmens (KMU) gestellt. Moderne Technik schafft einen Markt für qualifizierten IT-Service, für Information und Beratung zu Förderung und Weiterbildung. Hilfreich sind Netzwerke, in denen etwa IT-Fachleute mit ähnlichen Interessen organisiert sind.

Tradition haben hierzulande natürlich Förderungen der Wirtschaftskammer. Erste Hilfe bieten spezielle IT-Workshops für KMU. Das bieten übrigens österreichweit mehrere einschlägige Initiativen und Gruppierungen an, zumeist kennen sich manche der „üblichen Verdächtigen“ sogar von diversen Veranstaltungen, Messen oder aus dem Social Web.

Mittelstand im Wachstum

Weltweit stehen Unternehmen bekanntlich vor den gleichen Herausforderungen: Es gilt, neue Kunden zu finden und an sich zu binden, die „besten“ Fachkräfte zu gewinnen und Unternehmen effizient zu steuern.

Viele KMU in ganz Europa sind immer noch dabei, sich von einer der schlimmsten Rezessionen der vergangen Jahre zu erholen. Überall werden Budgets gekürzt, sowohl für laufende, als auch für neue Investitionen. Der Innovations- und Zeitdruck ist groß und zwingt KMUs dazu, mit Investitionen - besonders auch im IT-Bereich - nicht zu zögerlich zu sein.

Trotz der schwierigen Lage - generell rechnet der Mittelstand mit Wachstum, wenn man einer länderübergreifenden Studie aus dem Oktober 2012 glauben darf, die während der European SME Week in Brüssel präsentiert wurde. Demnach glaubt der Mittelstand in den Industrie- und den Schwellenländern sogar an einen baldigen Aufschwung – trotz schwieriger Rahmenbedingungen.

Erfolgreiche österreichische Unternehmen

Unter heimlichen Gewinnern – besser bekannt unter dem englischen Begriff Hidden Champions – versteht man relativ unbekannte kleine oder mittelständische Unternehmen, die in ihrem Markt jedoch Marktführer sind. Derer gibt es mehrere in heimischen Landen.

Zu den typischen Merkmalen vieler solcher Unternehmen zählt, dass sie sich oft in kleinen, aber feinen Nischen etablieren und dort eine dominante Position erobern – und zwar zumeist als Technologieführer, die es verstehen, ihren Vorsprung durch gezielte Forschung und Entwicklung, aber auch durch ständige Verbesserung der Prozesse abzusichern.

IT als Enabler für erfolgreiches Wirtschaften

Die heimische, vor allem die Wiener IT-Branche ist auf dem Vormarsch, glaubt man einschlägigen Experten. Rund 5.300 Wiener IT-Unternehmen erwirtschaften über 20 Milliarden Euro Umsatz jährlich. Damit ist Wien die drittgrößte IT-Metropole Europas. Die über 8.000 nationalen und internationalen Firmen in der Vienna Region (Wien, Niederösterreich und Burgenland) erwirtschaften 75 Prozent des gesamten Umsatzes der IT-Branche.

Die wichtigsten Enterprise-IT-Trends 2013 bis 2020

Über alle IT-Teilbereiche und Analysten hinweg dominieren vor allem vier Trends: Mobility, Cloud Computing, Big Data und Social Media.

Und worauf sollen Unternehmen in Zukunft setzen? Brancheninsider meinen, dass es die EDV, wie bisher, nicht mehr geben wird. Vielmehr wird die IT in die Geschäftsführung eingegliedert, außerdem gibt es Fachabteilungen und der Support wird mehr oder weniger in die Cloud ausgelagert.

Zweifellos verändern IKT (Informations- und Kommunikationstechnologien) jedenfalls den Umgang mit Information und greifen damit in die komplexe Basis unseres Lebens ein.