Für die Untersuchung wurden rund 500 Manager und IT-Verantwortliche in Unternehmen aus Deutschland, Großbritannien, Italien, den Niederlanden und Schweden befragt.
Die IDC-Studie zeigt, dass der IT-Bereich für Unternehmen ein wichtiger Aspekt zum Erreichen der Geschäftsziele ist und einen entscheidenden Wettbewerbsfaktor darstellt. Das eigene Rechenzentrum wird dabei von vielen Befragten als Schlüssel zum Erfolg angesehen, um dauerhaft die Wettbewerbsfähigkeit des eigenen Unternehmens zu sichern beziehungsweise auszubauen.
Viele Betriebe sind daher bereit, in neue Technologien wie Cloud, Big Data oder Mobile Computing zu investieren. Doch damit ein Rechenzentrum die geschäftlichen Anforderungen auch zukünftig unterstützen kann, ist nicht nur eine kontinuierliche Investition in diese neuen Technologien notwendig. Auch die Infrastruktur des Rechenzentrums selbst muss regelmäßig auf den neuesten technischen Stand gebracht werden.
Die IDCStudie off enbart jedoch, dass, obwohl dem eigenen Rechenzentrum meist eine hohe Bedeutung beigemessen wird, es hier immer wieder an Modernisierung mangelt. Die Folge ist oft ein regelrechter Innovationsstau, der sich mitunter negativ auf das Unternehmen und seine Wettbewerbsfähigkeit auswirken kann.

Nachholbedarf auf vielen Ebenen
Fast ein Viertel der in der IDC-Studie befragten IT-Administratoren nannten redundante Infrastrukturen im Rechenzentrum als entscheidenden modernisierungswürdigen Bereich, um auch zukünftig wettbewerbsfähig zu bleiben. Aber die Umsetzung dieser Modernisierungen lassen oft lange auf sich warten.
Dies beweisen die erhobenen Daten der IDC-Studie, in denen das Durchschnittsalter der unternehmenseigenen Rechenzentren von den Befragten mit 6,9 Jahren angegeben wurde. Für ein Rechenzentrum ist damit bereits ein Alter erreicht, das den Einsatz von modernen IT-Komponenten, die eine höhere Energiedichte haben als ihre Vorgänger, erschweren kann.
Die Energieeffizienz der IT-Komponenten sowie die Kühlkonzepte für Racks und Serverräume haben sich in den letzten Jahren teilweise erheblich weiterentwickelt, was zur Folge hat, dass die IT-Infrastrukturen erneuert werden müssen, um den an sie gestellten Anforderungen auch in Zukunft gerecht werden zu können.

Kostensenkung durch Modernisierung
Bei der Modernisierung oder dem Neubau eines Rechenzentrums sollte die Steigerung der Energieeffizienz eine wichtige Rolle spielen.
Großes Potenzial dafür bieten effiziente, adaptive Kühllösungen. Anstatt komplette Räume zu kühlen, macht es deutlich mehr Sinn, mit direkter Kühlung im Rack oder in einzelnen Gängen zu arbeiten. Dadurch ist eine höhere Gesamttemperatur im Raum zulässig und die Kosten für die Kühlung sinken. In weiterer Folge werden auch die Gesamtbetriebskosten für das Rechenzentrum geringer.
Das Konzept für ein modulares Rechenzentrum unterstützt die unternehmerischen Anforderungen nach mehr Agilität und Skalierbarkeit. Bei immer kürzeren Produktlebenszyklen erlauben sie eine rasche und meist auch weniger kostenintensive Inbetriebnahme neuer Systeme oder die Implementierung neuer Vorschriften. Mit einem modularen Rechenzentrum kann ein Unternehmen so nicht nur den aktuellen geschäftlichen Herausforderungen begegnen, sondern lässt sich für etwaige Modernisierungen den nötigen Spielraum frei. Denn die vorkonfigurierten Module sind im Vergleich zu einem Rechenzentrumsneubau meist kostengünstiger und lassen sich zudem innerhalb weniger Wochen einrichten.