Täglich produzieren Unternehmen große Mengen an Daten. Diese Daten laufen aus den unterschiedlichsten Bereichen im Normalfall zentral in einem Rechenzentrum zusammen. Dort werden sie gespeichert, verwaltet und bei Bedarf bearbeitet oder geändert. Dass ohne moderne Datenadministration Unternehmen heute kaum noch arbeiten können, bringen unter anderem die technologischen Entwicklungen der letzten Jahre mit sich.

Damit diese „Datenzentralen“ im eigenen Betrieb auch einwandfrei funktionieren und den informationstechnischen Workflow garantieren, braucht es Sicherheit – und zwar im doppelten Sinne. So steht neben dem Schutz von (sensiblen) Daten auch die Sicherheit vor Störungen und Betriebsausfällen im Zentrum der Aufmerksamkeit.

Flexibilität als Qualitätskriterium

Wie groß ein firmeneigenes Rechenzentrum sein sollte, hängt vom Unternehmen selbst ab. Dabei können die betrieblichen Ansprüche kleine Serverräume oder auch komplexe Rechenzentren erfordern. Die räumliche Ausstattung hängt dabei ebenso wie die technische Infrastruktur von den Unternehmensprozessen ab. Das gleiche Prinzip gilt für die jeweiligen Serverlösungen. Neben qualitativ hochwertiger Hard- und Software ist auch die Flexibilität ein entscheidender Punkt.

Denn während die Datenmengen wachsen und wachsen, sind Prognosen oftmals nur schwer abzugeben. Die technische Infrastruktur des firmeneigenen Rechenzentrums sollte also erweiterbar sein und bleiben, sodass jederzeit Kapazitäten ausgebaut werden können. Dementsprechend sollten die einzelnen – auch neuen – Komponenten gut in die firmeneigenen Rechenzentren integrierbar sein.

Ein weiteres, unerlässliches Qualitätskriterium ist die Frage der Daten- und Ausfallssicherheit. Dies wird insbesondere vor dem Hintergrund derzeitiger Entwicklungen von Cloud-Computing relevant.

Sichere Lösungen vor Ort

Gerade im Bereich des produzierenden Gewerbes ist parallel zum Cloud-Trend zu beobachten, dass wieder verstärkt lokale Datenhaltungen für Unternehmen relevant werden. Für Betriebe kann es beispielsweise sinnvoll sein, kleine firmeneigene Rechenzentren zu betreiben und gleichzeitig Daten in Cloud-Lösungen zu transportieren. Dieses so genannte fog computing ist gerade für KMU in der Industrie interessant.

Die Vorteile der Cloud-Technologie können so neutral eingesetzt werden. Verlässt man sich rein auf die Internetverbindung, kann dies im schlimmsten Fall zum single point of failure werden. Die Ausfallssicherheit ist aber auch für firmeneigene und lokale Systeme relevant, die redundant ausgelegt sein sollten.

Obwohl es keine hundertprozentige Sicherheit geben kann, so können sich Unternehmen dennoch bis zu einem gewissen Grad absichern – auch wenn es um Datensicherheit geht. Welche Daten nun für welche Speicherlösung in Frage kommen, klären Unternehmen an besten in Absprache mit Experten.

So sind einerseits die gültigen rechtlichen Rahmenbedingungen und andererseits die jeweiligen brancheninternen Voraussetzungen relevant. Hybride Lösungen könnten also in Zukunft die Vorteile aus beiden Lösungen kombinieren.