Mehr als 70 Prozent der Österreicher nutzen täglich das Internet. Unter anderem für den Einkauf von Büchern, Banküberweisungen oder andere Transaktionen, bei denen sie sehr persönliche Daten Preis geben müssen. Je stärker Online-Aktivitäten sind, desto interessanter wird das Netz auch für die schwarzen Schafe der organisierten Kriminalität im World Wide Web. In der Konsequenz müssen die User sich selbst besser schützen oder befähigt werden, ihre persönlichen Daten im Netz besser zu schützen.

Hohes Sicherheitsniveau nötig

Zugleich müssen aber auch die Systeme, die kommerzielle oder auch staatliche Anbieter im Internet verwenden, ein höheres Sicherheitsniveau erreichen. Hier helfen digitale Identitäten.
Eine dieser digitalen Identitäten ist die „Bürgerkarte“, die für das e-Government inzwischen unerlässlich geworden ist.

Mit ihr kann man auf digitalem Weg mit der Verwaltung kommunizieren oder Anträge unterschreiben. Seit drei Jahren gibt es mit der Handy-Signatur eine noch einfachere Lösung, die Chipkarten, Kartenlesegeräte oder  Softwareinstallationen am lokalen Rechner überflüssig machen, um die Bürgerkartenfunktionen zu nutzen.

„Die übliche Benutzername-Kennwort-Systematik beinhaltet aufgrund von Passwörtern, die einfach zu knacken sind, ein hohes Sicherheitsrisiko», sagt Michael Butz, Geschäftsführer von A-Trust, einem Unternehmen, das sich auf Datensicherheit- und Zertifizierung spezialisiert hat.
Am besten legt man die Daten dann im sogenannten e-Tresor ab, einem virtuellen Dokumententäschchen, in dem man passwortgeschützt sämtliche wichtige Daten aufbewahren kann.

Dies kann umso wichtiger werden, weil viele Computer zu Hause, aber auch in Unternehmen, meist nur einen geringen Passwortschutz haben und die Barrieren, auf dem PC sich von außen Dateien anzueignen, relativ groß ist. In einem e-Tresor werden dem Nutzer eine e-Tresor E-Mail Adresse zugewiesen, mit der er sich Dokumente an den e-Tresor senden lassen kann. Das garantiert jederzeit Zugriff bei größtmöglicher Absicherung.