• Digital ist besser: Diesem Motto unserer Tage schließen sich auch immer mehr Unternehmen an. Man trennt sich von schwerfälligen analogen Verwaltungsvorgängen auf Papier und verlagert Geschäftsabläufe in die digitale Sphäre. Diese Digitalisierung greift auf alle Geschäftsbereiche über. Aus der internen Betriebskommunikation sind die neuen Medien längst nicht mehr wegzudenken, aber auch in anderen Bereichen wird zunehmend auf elektronische und digitale Zugänge gesetzt.
  • So wird auch die Rechnungsverabeitung immer häufiger im virtuellen Raum erledigt: Transaktionsvorgänge werden automatisiert und kostspielige Zahlungsverzögerungen vermieden. Ähnlich wird die Auftragsverwaltung fortschreitend elektronisch erledigt und optimiert, da man sich von der fehleranfälligen manuellen Verwaltung löst.
  • Des Weiteren ergeben sich auch für das Vertragsmanagement neue Möglichkeiten: Anstatt der mühseligen und unübersichtlichen früheren Aktennutzung, hat man nun in digitalen Datenbanken einen bequemen Zugriff auf die Arbeitspapiere aller Mitarbeiter. Was jedoch jetzt vom Aktenschrank in die Cloud wandert, ist auch einem größeren Sicherheitsrisiko ausgesetzt.
  • So werden an die neuen digitalen Unternehmensstrukturen inzwischen höhere Ansprüche im Bereich der Sicherheit gestellt. Effiziente Verschlüsselungssysteme, wirkungsvolle, aber ebenso komfortable Registrierungsvorgänge und LogIn-Prozesse sowie die Absicherung von mobilen Systemen sind gefordert und werden in Zukunft mehr und mehr gefragt sein.

Was der einzelne Mitarbeiter dabei technologisch nur als kleine Veränderungen wahrnimmt, sind tatsächlich große Umwälzungen für jede Firma. Allein die zahlreichen Endgeräte, die gerade für den Einsatz außerhalb des traditionellen Schreibtischs gedacht sind, erleichtern dem Arbeitnehmer vieles, aber bringen für alle Unternehmen auch neue Herausforderungen mit sich: Dieser Komfort ist schließlich gleichzeitig mit dem Anspruch auf neue Sicherheitsstandards und flexiblere Software-Lösungen für den mobilen Gebrauch verbunden.

Es empfiehlt sich daher, seine digitalen Geschäftsräume auf Vordermann zu bringen: Ohne Intelligenz hat man es im Wirtschaftsleben schließlich schwer – das gilt in Zukunft noch viel mehr für die eigene digitale Infrastruktur als für die Mitarbeiter, die sie dann am Ende benutzen.

Dieser Wandel erfordert auch, nicht nur die Unternehmensstruktur, sondern auch die Kunden in den Blick zu nehmen. Somit sollte beachtet werden, wie sich solche neuen Strukturen auch jenseits der Firmenwände auswirken: Beim Aufbau von tragfähigen digitalen Strukturen  darf man somit nicht außer Acht lassen, dass diese Prozesse letztendlich auch dazu führen sollen, die Bedürfnisse der Klientel deines Geschäfts zu befriedigen und auch die Zusammenarbeit mit externen Partnern zu optimieren.

Das bedeutet aber insgesamt nicht, etablierte effiziente Abläufe vollends durch neue Technologien abzulösen und aktionistisch aus dem Fenster zu werfen was bislang gut funktioniert hat: Im Blick auf die Digitalisierung wird es vor allem darauf ankommen, bewehrtes mit Innovationen sinnvoll und vorrausschauend zu verbinden.