Alleinerziehende Mutter profitiert von der Möglichkeit von Zuhause aus arbeiten zu können und kümmert sich nebenbei um ihr Kind.

Personen, die operativ an Produktionsabläufen beteiligt sind, haben es etwas schwerer mit der Möglichkeit zu mehr Flexibilität. Und dennoch: flexible Arbeitszeiten und Home Office sind heute in der Realität der Arbeitswelt angekommen. Welche Vorteile und welche Risiken das neue Modell mit sich bringt, erfahren Sie in der folgenden Übersicht.

 

Vorteile für ArbeitnehmerInnen

Vater kümmert sich um sein Kind und arbeitet von Zuhause aus.

Zeitersparnis: kein Stau, kein angestrengtes Stehen in der Straßenbahn und kein Ärger über verspätete Züge.

Mehr Energie: Manchmal ist es genau eine Stunde, die es ausmacht. Gerade junge Eltern sind für mehr Zeit für das Ausruhen sehr dankbar. Durch flexible Arbeitszeiten ist es möglich auf den Körper zu hören und mehr Ruhe für sich einzuplanen.

Mehr Zeit für Sport: Wer kennt es nicht? Morgens zu müde, abends schon wieder zu müde, mittags keine Möglichkeit zum Duschen nach der Joggingrunde. Vom Home Office steht dem Sporttreiben nichts mehr im Wege.

Soziales Umfeld: Wer gut plant, findet mehr Zeit für Freunde sowie Familie und kann sich auch seinen Hobbies widmen, auch unter der Woche.

Mehr Spaß an der Arbeit: Das ungezwungene Arbeiten an Projekten im eigenen Tempo wirkt sich bei vielen MitarbeiterInnen sehr positiv aus. Die Erfolgserlebnisse aus den erreichten Zielen, sind für die meisten MitarbeiterInnen ein großer Motivationsschub.

Risiken für ArbeitnehmerInnen

Wenn es ein Risiko gibt, dann vor allem für Workaholics. Diese haben keine Arbeitszeiten, an denen sie sich orientieren können und arbeiten so lange am Projekt, bis es fertig ist. Das kann manchmal auch viele Überstunden verursachen, die garnicht bemerkt werden. Deshalb lohnt sich das klassische Aufschreiben der Arbeitszeiten unter Umständen doch, um sich selbst zu kontrollieren.

Risiken für Unternehmen

eine Frau liegt auf einer Wiese und kann dank ihrem Laptop arbeiten.

Die Arbeitsstundenkontrolle ist auch für Arbeitgeber eine der wesentlichen Ängste. Viele GeschäftsführerInnen von Unternehmen haben Angst, dass wenn sie ihre MitarbeiterInnen nicht arbeiten sehen, auch nichts geschieht. Das stimmt natürlich nicht ganz.

Nichtsdestotrotz liegt es an den ManagerInnen, TeamleiterInnen und ProjektleiterInnen Projekte und Aufgaben so mit Timelines zu versehen und diese richtig einzuschätzen, damit der Arbeitsaufwand zum Erreichen der Ziele mit den aufzuwendenden Arbeitsstunden übereinstimmt. Ist das der Fall, braucht sich kein Chef mehr Sorgen über verlorene Arbeitszeiten zu machen.

Vorteile für Unternehmen

Für Arbeitgeber ergeben sich viele Vorteile durch das Einführen von flexiblen Arbeitszeiten.

Der wohl größte Vorteil ist die enorme Attraktivität für Young Professionals und Fachkräfte, die am Markt schwer zu finden sind.

Loyalität und aktive Mitgestaltung: Flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit von Zuhause aus zu arbeiten bewirken, dass sich MitarbeiterInnen grundsätzlich wohler fühlen. Das wiederum spiegelt sich in der Loyalität und dem Engagement wieder.

Von mehr Eigeninitiative, mehr Motivation und mehr Feedback zu laufenden Projekten profitiert das Unternehmen natürlich enorm und kann sich zusätzlich über eine erhöhte Produktivität der MitarbeiterInnen freuen.