Gemeinden sind Orte des Miteinanders und des Zusammenlebens. Trotzdem gibt es auch in kleineren und mittelgroßen Ortschaften diverse Gefahrenquellen und Risiken. Durch unterschiedliche Maßnahmen lassen sich diese minimieren, sodass ein möglichst großes Sicherheitsgefühl für alle Bewohner gewährleistet ist.

Sicherheit in öffentlichen Gebäuden

Gerade in öffentlichen Gebäuden wie Schulen, Rathäusern oder Gemeindezentren ist es wichtig, dass sich alle Beteiligten wohl und gut aufgehoben fühlen. Allein auf der technischen Ebene gibt es viele Möglichkeiten, um für mehr Sicherheit zu sorgen.

Dazu zählen etwa Alarmanlagen, Videoüberwachung oder Zutrittssyteme. Bevor die Technik installiert wird, sollte das jeweilige Gebäude von einem professionellen Sicherheitsdienst begutachtet werden, damit ein umfassendes Konzept erarbeitet werden kann. Im Bereich der Alarmanlagen ist es von Vorteil, auf hochwertige Geräte zu setzen, die auf mindestens zwei Kanälen arbeiten und sich gegenseitig überwachen.

Gefahrenquelle Schulweg

Sicherheit in einer Gemeinde heißt auch Sicherheit im Straßenverkehr. Das ist gerade dort ein Thema, wo viele Familien mit Kindern leben. Denn der Weg zur Schule kann für die Kleinen vor allem in der ersten Zeit sehr hindernisreich sein.

Welche Gefahren der Schulweg tatsächlich birgt, zeigt sich an den Zahlen: Statistisch gesehen ereignen sich zu Schulbeginn zwischen sieben und acht Uhr in der Früh die meisten Unfälle mit Kindern als Fußgänger. Auch mittags, wenn der Unterricht vorbei ist, steigt die Zahl wieder an.

Kinder nehmen Gefahren anders wahr

Kinder nehmen ihre Umwelt ganz anders wahr als Erwachsene. Sie haben noch kein starkes Bewusstsein für die Gefahren im Straßenverkehr. Oft ist es für sie wichtiger, zu einem Freund auf der anderen Straßenseite zu laufen oder einem Ball hinterherzurennen, als sich über die aktuelle Verkehrslage ein Bild zu machen.

Denn haben Kinder einmal eine Bewegung begonnen, fällt es ihnen schwer, sie wieder abzubrechen. Auch warnende Geräusche wie das Hupen eines Autos oder das Klingeln eines Fahrrads nehmen spielende Kinder oft nicht wahr. Entfernungen sind für sie meist noch schwer einzuschätzen und ihr Sichtfeld ist enger als jenes von Erwachsenen.

Schulwegsicherung beugt Unfällen vor

Gerade deshalb ist es wichtig, dass in Gemeinden die Schulwege ausreichend gut gesichert sind. Schutzwege und Zebrastreifen sind zwar eine wichtige Maßnahme, aber reichen nicht immer aus. Allein in Niederösterreich waren im Jahr 2015 rund 18 Prozent der als Fußgänger verunglückten Kinder zum Unfallzeitpunkt auf Schutzwegen unterwegs.

Eine adäquate und verlässliche Schulwegsicherung kann Eltern einerseits ein gutes Gefühl geben und Unfällen tatsächlich vorbeugen. Andererseits lernen die Kinder so unter Aufsicht, mit den Gefahren und Regeln im Straßenverkehr umzugehen. Somit ist die Sicherung von Schulwegen ein mit relativ geringem Aufwand verbundenes Vorgehen, das einen Gewinn für alle Beteiligten darstellt.