Brücken haben eine verbindende Funktion: Als Teil von Rad- und Fußwegen helfen sie, Bäche und Flüsse zu überqueren. Auf größeren Bahnhöfen bringen Fußgängerüberführungsbrücken die Passanten sicher auf die andere Seite, ohne größere Umwege machen zu müssen. In der Regel bestehen Brücken aus Stahl, Beton, Holz oder aus dem Leichtmetall Aluminium.

Alubrücken sind recylingfähig

Der zunehmende Einsatz von Aluminium im Brückenbau hat viele Gründe: Der Werkstoff Bauxit ist noch in großen Mengen verfügbar – anders als Stahl, dessen Ressourcen schon viel früher erschöpft sein werden. Weil das Material wiederverwertbar ist, kann es beliebig oft eingeschmolzen und neu eingesetzt werden.

Der Schmelzpunkt ist dabei vergleichsweise gering, was den Energieaufwand in Grenzen hält. Designtechnisch können Aluminiumbrücken sehr individuell gestaltet werden, etwa mit einer seitlichen Sicherung aus Holz oder mit Belägen aus Recyclingkunststoff. Die Lackierung sorgt nicht nur für eine gute Optik, sondern schützt auch vor Witterungseinflüssen und Streusalz.

Hohe Lebensdauer

Aluminiumbrücken haben eine vergleichsweise hohe Lebensdauer. Das Material ist sehr korrosionsbeständig, es fallen keine Wartungskosten an. Zudem sind Leichtmetallbrücken meist vollständig verschweißt und haben keine Spalten, in denen sich Schmutz oder Wasser ansammeln könnten. Sie eignen sich etwa auch für den Einsatz auf Wanderwegen, die direkt über Seen führen, da sie sehr beständig gegen Seewasser sind.

Weil Aluminium außerdem leichter als Stahl ist, kann beim Bau und Transport sowie bei Montage und Demontage viel flexibler damit gearbeitet werden. In der Praxis bedeutet das, dass die Brücke im Ganzen transportiert werden kann, ohne dass Straßen lange gesperrt werden oder eigene Zufahrtswege angelegt werden müssen. Die Brücken sind in der Regel schnell, das heißt innerhalb weniger Stunden, aufgebaut.