Im Zuge der Digitaliserung werden auch Gebäude zunehmend smarter. Das stellt das Facility Management vor neue Herausforderungen, da neue Technologien zwar den Dienstleistern die Gebäudeverwaltung langfristig erleichtern werden, aber ein solcher Wandel nicht von heute auf morgen kommt.

Unternehmen im Facility-Management-Bereich sind daher in den nächsten Jahren gefordert, althergebrachte Ansätze mit neuen Innovationen zu verknüpfen und ihr Personal auf diese Veränderungen entsprechend vorzubereiten.

Vorausicht ist besser als Nachsicht

Das klassische Gebäudemanagement, das für den reibungslosen technischen Betrieb und ein sauberes und funktionierendes Arbeitsumfeld sorgt, wird zunehmend durch digitale Innovationen verändert. Einer dieser Trends nennt sich „Predictive Maintenance“: Die Vernetzung der Gebäudesysteme und die Digitalisierung der Strukturen bietet die Möglichkeit, die Wartung von Gebäuden langfristig ganz anders zu gestalten.

Das System macht bereits vorab Schwachstellen aus und informiert die Verwaltung über drohende Schäden. Diese können so bereits vorbeugend und somit mit weniger Aufwand für den Gebäudebetreiber behoben werden, anstatt dass das erst bei der nächsten Gebäudeüberprüfung ins menschliche Auge fällt oder ein solcher Fall aus heiterem Himmel eintritt.

Hilfreiche Ratschläge

In eine ähnliche Kerbe schlägt das „Building Information Modeling“: Hierbei werden via Software und Sensorik alle verwaltungsrelevanten Daten erfasst und einer Analyse unterzogen, um das Gebäudemanagement zu optimieren.

Durch eine kontinuierliche Aufbereitung der für ein produktives Gebäudemanagement notwendigen Informationen bekommt die Gebäudeverwaltung eine Datengrundlage, mit der sich alle Prozesse im technologischen wie infrastrukturellen Facility Management besser organisieren lassen.

So übernehmen intelligente Gebäudesysteme bislang analytische Aufgaben, die der Gebäudeverwaltung informativ unter die Arme greifen und ihr zudem die Arbeit abnehmen. Deshalb braucht es geschultes Personal, um die neuen Aufgaben zu bewältigen. Denn am Ende hält immer noch der Mensch seine Häuser in Schuss und nicht der Computer.