Schlagwörter wie „Work-Life-Balance“ oder „Entgrenzung der Arbeit“ zeigen, dass das Verhältnis von Arbeit und Freizeit vermehrt zur Diskussion steht. Dass diese Grenzen zunehmend fließend werden, gilt denen einen als Gefahr. Den anderen dagegen als Chance, Arbeit als Lebenszeit und nicht als abgespaltenen Teil desselben zu begreifen. Dass es sich bei dieser Debatte nicht nur um ein Rauschen im Blätterwald handelt, merken wir nicht nur daran, wie sich unser Kommunikationsverhalten verändert hat.

Auch die Orte, an denen wir arbeiten, wandeln sich nach und nach zu Orten, an denen man gerne Zeit verbringt. Arbeit und Freizeit durchdringen sich geographisch immer häufiger. Der Arbeitsplatz muss neuartigen, atypischen Anforderungen genügen. Das Großraumbüro mit den Trennwand-Monokulturen tut das nicht mehr.

Alles was das Leben leichter macht

Die Cafeteria im Erdgeschoss, das Yoga-Studio im Dachgeschoss. Darunter die Arztpraxis und gleich daneben Appartements. Und zwischen alledem die Büros. Solche oder so ähnliche Gebäudekonzepte sind immer häufiger anzutreffen. Für die Menschen, die dort wohnen, arbeiten und leben, haben sie einen enormen Mehrwert. Sie lassen ein vielfältiges Angebot an Erholungs- und Konsumationsmöglichkeiten, aber auch an Arbeitsplätzen im unmittelbaren Nahbereich entstehen.

Um das volle Potenzial an Möglichkeiten, Ressourcen und Dienstleistungen solcher Gebäude mit Synergie-Nutzung ausschöpfen zu können, steht die Zukunft im Sinne des elektronischen Timetables: Tisch reservieren oder Essen vorbestellen im Restaurant, Zimmerbuchung im Hotel, Benachrichtigen über freigewordene Termine, egal ob im Beauty-Spa oder beim Arzt oder auch einfach nur die Bestätigung der Reservierung des Konferenzraums, ganz einfach per Knopfdruck möglich.

Wer bereits alles im selben Geschoss, nur ein Stockwerk höher oder hinter der nächsten Straßenecke vorfindet, ist hochmobil ohne lange Strecken zurücklegen müssen. Die Zeit, die man nicht mehr unfreiwillig im Auto oder den Öffis verbringt, lässt sich so sinnvoller nutzen. Dank der entsprechenden Infrastruktur im Viertel oder im Gebäude selbst, ist es auch zunehmend unerheblich, ob sich diese mitten im Stadtzentrum oder etwas abseits davon befinden.

Modular und maßgeschneidert: Office 2025

Großraumbüros sind veraltet, die Zukunft liegt in Co-Working-Lösungen. Anstatt einzelner Personen teilen sich kleine Unternehmen, wie etwa Start-ups die Büroräumlichkeiten oder betreiben ihr eigenes Büro. Zentrale Idee ist aber die gemeinsame Nutzung der Ressourcen. Und das beginnt bereits beim Eingang – die Rezeption im Erdgeschoss hilft KundInnen und Gästen genau dort hinzukommen, wo sie auch hinmüssen –, betrifft aber auch die Büro-Infrastruktur selbst.

Nich ohne Grund gilt: Das Büro ist die Visitenkarte eines Unternehmens.

Die Modularisierung der Gebäude erlaubt es nur jene und so viel Infrastruktur zu nutzen und zu mieten, wie man wirklich braucht. So können die Büroräumlichkeiten jederzeit und ohne großen Aufwand auf die entsprechenden Bedürfnisse eines Unternehmens angepasst werden.

Aushängeschild mit Synergieeffekt

Das Büro ist aber auch die Visitenkarte eines Unternehmens, sowohl bei den KundInnen als auch bei potenziellen MitarbeiterInnen zählt der erste Eindruck oft mehr als der Titel auf der Visitenkarte. Mit einer Trennwand-Schuhschachtel als Arbeitsplatz lassen sich MitarbeiterInnen nur schwer zum Arbeiten bzw. überhaupt zum Anfangen motivieren. Nicht nur das Unternehmen, auch das Ambiente dort muss stimmen.

Traditionelle Materialien wie Holz stehen daher wieder hoch im Kurs und haben einen sofort spürbaren positiven Effekt aufs Gemüt. In modernen Interpretationen sorgen sie Außen wie Innen für gutes Klima. Ein weiteres Plus: In einem Co-Working-Space treffen Menschen mit unterschiedlichsten Expertisen und Ideen aufeinander.

Die Antwort auf ein Problem ist oft nur einen Arbeitsplatz weit entfernt. Das gilt auch für moderne Bürogebäude und ihrem Mix aus unterschiedlichsten Unternehmen. Ein idealer Ort also, um ungeahnte Synergien zu entdecken und zu realisieren.